Dinge, die verschwinden

Galiani Verlag, Berlin 2009
"An Abschiede erinnere ich mich", ist einer der Absätze, mit denen die kurzen Einträge in Jenny Erpenbecks Dinge, die verschwinden beginnen. Die Stichworte, um die es in diesem Buch des Abschieds geht, sind unter anderen Palast der Republik, Sperrmüll, Erinnerungen, Socken, Hof ohne Grenzen, Freundin, Öfen und Kohle, Diebesgut, Mitte von Nirgendwo, Männer, das einfache Leben, Warschauer Ghetto, Höflichkeit, Wörter, Mütter, Tropfenfänger, Jahre, Splitterbrötchen, Friedhofsbesuche und kluge Kommentare. "Dinge, die verschwinden" hieß die Kolumne in der "Bilder und Zeiten"-Beilage der FAZ, aus der viele der hier versammelten Alltagssplitter stammen - zusammengenommen ergeben sie ein Buch über die Vergänglichkeit alles Irdischen.

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