Die zitternde Frau. Eine Geschichte meiner Nerven

Rowohlt Verlag, Reinbek 2010
Aus dem Amerikanischen von Uli Aumüller und Grete Osterwald. Dies ist die Geschichte einer mysteriösen "Störung" und derjenigen, die von ihr befallen wurde: die bekannte New Yorker Schriftstellerin Siri Hustvedt. 2003 starb ihr Vater, ein Universitätsprofessor. Fast drei Jahre später hält Hustvedt eine Gedenkrede auf ihn an seiner Alma Mater. Mitten in ihrer Ansprache befällt sie ein unkontrollierbares Zittern. Sie steht die Rede durch und wundert sich: Bühnenangst hatte sie vorher nie. Kurz darauf, bei einem Uni-Vortrag über ihre Schreibkurse für psychisch Kranke, wiederholt sich das Ereignis. Diesmal kann sie es nicht vor ihrem Publikum verbergen. Weder die Mediziner noch die Psychiater kommen zu einer aussagekräftigeren Diagnose als "Es müssen die Nerven sein". Hustvedt stellt fest, dass es klare Gesetze von Ursache und Wirkung im komplexen Wechselspiel von Geist, Psyche und Körper nicht gibt oder dass wir sie nicht kennen.

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