Poetik nach dem Holocaust. Erinnerungen - Tatsachen - Geschichten

Wilhelm Fink Verlag, München 2009
Welche literatur- und kulturwissenschaftlichen Voraussetzungen definieren die Möglichkeiten und Grenzen von (literarischen) Repräsentationen des Holocaust? Dieser Frage geht die Untersuchung auf der Grundlage von vergleichenden Analysen nach und stellt damit einen kulturwissenschaftlichen und poetologischen Rahmen zur Verfügung, in dem das Korpus von Holocaust-Texten situiert werden kann. Die Gegenüberstellung von Erzähltheorien der Moderne und Postmoderne mit poetologischen Reflexionen von u.a. Imre Kertesz und Jorge Semprun eröffnet die Möglichkeit einer Poetik, die den gewalttätig unterbrochenen Wirklichkeits- und Weltbezug mit Hilfe der Einbildungskraft in den erzählenden und erzählten Text einschreibt.

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