Bla Bla Bla. Roman

dtv, München 2000
Aus dem Italienischen von Peter Klöss. Bla Bla Bla ... das ständige Geplapper seiner Freundin und die nervtötende Dauerbeschallung im Einkaufszentrum werden ihm auf einmal zuviel. Nur noch abhauen will er. Untertauchen in der Anonymität. Nichts leichter als das: Er mietet sich irgendwo in der Peripherie der fremden Stadt ein karges Zimmer und lässt sich fortan ohne Ziel und Zeiteinteilung vom Großstadt-Rhythmus treiben. Auf der Straße wird ihm ein Gratishaarschnitt versprochen. Doch die beiden Pfeil-Tattoos über den Schläfen, die ihm der Friseur zusätzlich macht, waren nicht umsonst. Das im Supermarkt gekaufte Fertiggericht "all`italiana" schmeckt nach Mülldeponie. - Reiche und Arme, Penner und Polizisten, Straßenkids und Berufstätige kreuzen den Weg des Ich-Erzählers, der in die Schattenwelt der Stadt hinabsteigt und in der Einsamkeit und Anonymität zunehmend verwahrlost. Bis zum großen Finale auf dem Rave.

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