Zwischenwelten und Übergangszeiten. Interventionen und Wortmeldungen

PapyRossa Verlag, Köln 2009
Herausgegeben von Friedrich-Martin Balzer und Georg Fülberth. Mit Fotos. Eric Hobsbawm, der Historiker des 19. und 20. Jahrhunderts, ist zugleich ein Zeitgenosse des 20. und 21. Sein Werk speist sich nicht nur aus der Arbeit des Gelehrten, sondern auch aus einem lebenslangen politischen Engagement. Der Band enthält Interviews und Aufsätze, die in der Periode des "Erdrutschs" nach dem Ende des Staatssozialismus sowie des wohlfahrtsstaatlichen Kapitalismus und im Übergang zu einer neuen kapitalistischen Ordnung auf Deutsch erschienen sind und erstmals gesammelt vorliegen. Ergänzt werden sie durch ein umfangreiches Gespräch der Herausgeber mit Eric Hobsbawm in London. Die Umstände geben den Texten eine besondere Aktualität: Im 3. Band seiner Trilogie über das "Lange Neunzehnte Jahrhundert" untersuchte Hobsbawm die Große Depression der Jahrzehnte nach 1873, in seinem Buch über das "Kurze Zwanzigste Jahrhundert" die Weltwirtschaftskrise 1929 - 1933. Nun äußert er sich unter anderem zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen der unmittelbaren Gegenwart.

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