Roderers Eröffnung. Roman

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009
Aus dem Spanischen von Angelica Ammar. Eine ungewöhnliche Schachpartie gegen den erst kürzlich zugezogenen Mitabiturienten Roderer erschüttert den sonst siegesgewissen Ich-Erzähler des Buches. Vor allem die demütigende Unausweichlichkeit der Niederlage - Figur um Figur eliminierte Roderer vom Spielfeld, um erst ganz am Ende den Todesstoß zu setzen - ist es, die den Erzähler irritiert: obwohl selbst hochintelligent, muss er sich eingestehen, dass er der intellektuellen Unerbittlichkeit Roderers nicht gewachsen ist. Doch in die neidvolle Bewunderung für das Genie mischt sich die Ahnung einer Tragödie: denn während er sich selbst immer mehr mit den Gegebenheiten der Welt arrangiert, beobachtet er, wie Roderer sich immer stärker vom Leben entfernt.

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