Künstler und ihre Brüder. Maler, Bildhauer und Architekten in den venezianischen Scuole Grandi (bis ca. 1600). Dissertation

Gebr. Mann Verlag, Berlin 2008
Mit 63 Abbildungen. Wie lebten Künstler in Venedig im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit? Eine Möglichkeit, sich dieser sozialgeschichtlichen Frage anzunähern, bietet die Untersuchung der Mitgliedschaft von Künstlern in den Scuole grandi. Diese besonders prestigeträchtigen religiösen Laienbruderschaften weisen eine sozial und beruflich heterogene Mitgliederstruktur auf und spiegeln somit das komplexe städtische Gesellschaftsgefüge Venedigs wider. Die vorliegende Untersuchung wirft ein neues Licht auf die soziale Stellung und Tätigkeit so namhafter Künstler wie Jacopo Bellini und seine Söhne, Tizian und Tintoretto sowie zahlreiche unbekannte Maler, Bildschnitzer, Bildhauer, Steinmetze, Architekten und Bauunternehmer. Berufliche und bruderschaftliche Tätigkeit greifen ineinander, weil die Scuole grandi auch als Auftraggeber prächtiger Bruderschaftsgebäude und Freskenzyklen in Erscheinung treten.

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