Ein Junge aus Amsterdam. Erzählung

Ammann Verlag, Zürich 2008
Aus dem Niederländischen von Marianne Holberg. Eine der schönsten Städte Europas: Amsterdam im Ausnahmezustand. Es ist der zweite Weltkrieg, die Stadt unter deutscher Besatzung. Der kleine Junge lernt ein neues Gefühl kennen, eine Mischung aus Angst, Spannung und Sensation. Täglich wieder verschwindet einer seiner jüdischen Freundinnen und Freunde, und niemand scheint zu wissen warum und wohin. Nur sein Vater, der weiß viel, und muss es doch dem Jungen verschweigen. Der Vater hat als Theologe ein besonderes Interesse an jüdischer Religion und Gebräuchen, ein ständiges Thema in der Familie. Und sie lebt es auch, aufgehoben im damals hochmodernen und "glücklichen" Quartier Amsterdam-Süd, wo Juden und Nicht-Juden friedlich miteinander auskamen. Mit der Besatzung endet dieser Friede abrupt. Der Judenstern wird eingeführt, Juden werden versteckt, auch im Elternhaus. Der Junge hat viel Verantwortung zu tragen.

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