Die Chronik des Gettos Lodz / Litzmannstadtt. Fünf Bände

Wallstein Verlag, Göttingen 2007
Herausgegeben von Sascha Feuchert, Erwin Leibfried, Jörg Riecke und anderen. Zwischen 1940 und 1944 pferchten die Nationalsozialisten im besetzten Lodz (später umbenannt in Litzmannstadt) nahezu 200.000 Juden auf etwas mehr als vier Quadratkilometern zusammen. Zu den erschütterndsten Dokumenten aus dem Getto Litzmannstadt gehört die so genannte Getto-Chronik. Dieser rund 2000-seitige Text wurde seit 1941 auf Polnisch und Deutsch im Archiv der Verwaltung des "Judenältesten von Litzmannstadt-Getto" erstellt. Wie eine Zeitung, die sich aus Sicherheitsgründen einer internen Zensur unterwarf, verzeichnet die Chronik akribisch die Ereignisse im Getto, gibt Einblicke in die kursierenden Gerüchte und widmet selbst dem "Getto-Humor" eine eigene Rubrik. Mehr als 15 Mitarbeiter - überwiegend Journalisten und Schriftsteller - schrieben täglich an der Chronik.

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