Der Tod des Übersetzers. John Dos Passos und die Geschichte eines ungeklärten Mordes

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2007
Aus dem Spanischen von Sybille Martin. Dos Passos, Hemingway, Fitzgerald: Sie alle kehrten Amerika den Rücken, um in Europa ihr Glück zu suchen. Während sie große Hoffnungen in die Zweite Republik in Spanien setzten, wurde einer ihrer Weggefährten verschleppt und ermordet. Der Mord an dem spanischen Übersetzer von "Manhattan Transfer" erregte im Jahr 1937 großes Aufsehen. John Dos Passos und Robles kannten sich seit 1916 und waren eng befreundet. Robles, der als glühender Republikaner im Jahr 1936 der Regierung sofort seine Mitarbeit anbot, wurde kurze Zeit später in Valencia vom sowjetischen Geheimdienst festgenommen und verschwand. Als Dos Passos davon erfuhr, setzte er alle Hebel in Bewegung, stieß aber nur auf verschlossene Türen. An dieser Tragödie zerbrach nicht nur Dos Passos' Glaube an die Republik, sondern auch seine Freundschaft zu Hemingway, der immer noch für sie eintrat.

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