Die Triffids. Roman

Heinrich & Hahn Verlag, Frankfurt am Main 2006
Aus dem Englischen von Hubert Greifeneder. Überarbeitet von Ingeborg Seelig. Als der Biologe Bill Masen eines Morgens im Krankenhaus aufwacht, muss er feststellen, daß er weit und breit der einzige ist, der sehen kann; alle anderen, Ärzte wie Patienten, sind nach einem Meteoritenschauer am Vorabend erblindet. Alle Tätigkeit ist zum Erliegen gekommen, die Busse sind mitten auf der Straße stehengeblieben. Ganz London, womöglich die ganze Welt, ist in gespenstische Stille getaucht - und riesige wandelnde Pflanzen bedrohen die umhertastenden Blinden. Die Triffids, eine Laborzüchtung ölhaltiger, fleischfressender Pflanzen, werden mit ihren giftigen Geißeln zu einer allgegenwärtigen, tödlichen Gefahr. Die wenigen Sehenden helfen den Blinden zunächst, das Überleben mehr schlecht als recht zu organisieren. Autoritär organisierte Gruppen, denen die Gemeinschaft alles und der Einzelne nichts gilt, machen das Land zusätzlich unsicher. Alle früheren Gewissheiten sind auf einen Schlag ausgelöscht, das Heute ist unkalkulierbar und voller Gefahr: Autos und Busse sind mitten auf der Straße liegengeblieben, Geschäfte werden aufgebrochen, um an Essbares heranzukommen, Plünderer machen die Stadt unsicher, überall bricht Chaos aus. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es keine Lebensmittel und kein Benzin mehr geben wird.

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