Auf Gebautem bauen. Im Dialog mit historischer Bausubstanz; Eine Recherche in Südtirol. Deutsch-Italienisch

Folio Verlag, Wien 2006
Der Band "Auf Gebautem bauen" berichtet anhand zahlreicher Projekte in Südtirol über den "Dialog mit historischer Bausubstanz". Walter Hauser macht in seinem Einführungsbeitrag darauf aufmerksam, dass die Tatsache des An- und Weiterbauens bis zur Moderne eine nicht hinterfragte Tradition war, also etwas ganz Selbstverständliches. Dass Konzepte wie der Erhalt der baulichen Substanz zumal im Historismus keine Rolle spielten, widerspricht dem nicht. Erst die architektonische Moderne mit dem Tabula-rasa-Prioritäten begünstigenden "International Style" machte Schluss mit dem Prinzip der wie auch immer verschliffenen Kontinuität. Das Verdienst der Postmoderne war es, erneut darauf aufmerksam zu machen, dass sich nicht jedes bauliche Problem "international" lösen lässt. Das Vergessen, das man der Postmoderne gerne unterstellt, gab ihr überhaupt erst Auftrieb - über die mehr oder weniger geglückten Werke lässt sich natürlich trefflich streiten.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.