

Matthias Stickler (Hg.)
Porträts zur Geschichte des deutschen Widerstands
Marie Leidorf Verlag, Rahden 2005
Unter Mitarbeit von Wolfgang Altgeld, Karlheinz Dietz, Helmut Flachenecker, Franz Fuchs, Dirk Götschmann, Wolfgang Neugebauer und Rainer Schmidt. Der mit einem Zitat Philipp Freiherr von Boeselagers überschriebene Sammelband ging aus einer öffentlichen Vorlesungsreihe des Lehrstuhles für Neueste Geschichte der Universität Würzburg 2004-05 zum 60. Jahrestag des Hitlerattentates vom 20. Juli 1944 hervor. Er vereint 14 Beiträge von Historikern und Doktoranden verschiedener Forschungseinrichtungen sowie einen Zeitzeugenvortrag Boeselagers, des letzten überlebenden Mitglieds der Verschwörergruppe um Stauffenberg und Tresckow. Die Aufsätze befassen sich mit Menschen im Widerstand, dem Widerstandsrecht im philosophisch-theologischen Denken des Mittelalters, den bayerischen Innenministern Franz Schweyer und Karl Stützel, Pater Rupert Mayer, kirchlichem Widerstand in der Diözese Würzburg, der Stellung der Katholischen Kirche im Dritten Reich, Moltke und dem Kreisauer Kreis, dem evangelischen Theologen Eugen Gerstenmaier, dem Diplomaten Ulrich von Hassell, Generaloberst Ludwig Beck, Generalfeldmarschall Erwin Rommel, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, den deutschen Generälen und dem Reichskriminaldirektor Arthur Nebe.