Herbert Marcuse: Nachgelassene Schriften. Band 1: Das Schicksal der bürgerlichen Demokratie

zu Klampen Verlag, Lüneburg 1999
Herausgegeben und mit einem Vorwort von Peter-Erwin Jansen. In diesem Band finden sich Marcuses Schriften zur großen, humanitären Idee und schlechten formalen Realität der Demokratie. Seine Haltung zur bürgerlichen Demokratie ist von der Angst vor einem erneuten Abgleiten in den Faschismus und der Hoffnung auf ein wahrhaft demokratisiertes Zusammenleben der Menschen geprägt. Die Entstehungszeit der versammelten Texte erstreckt sich von 1951, als Marcuse, noch im Dienste der US-Regierung, einen ersten Blick auf die wiedererstandene Demokratie in Westdeutschland wirft, bis in die Jahre 1973/74, als er die autoritären Tendenzen der von Vietnam-Krieg und Watergate-Skandal zerrissenen amerikanischen Demokratie geißelt. Die Ausgabe der "Nachgelassenen Schriften" Herbert Marcuses bietet eine Auswahl aus dem umfangreichen Nachlass des bedeutenden Sozialphilosophen. Die wichtigsten bisher unpublizierten oder auf deutsch nicht zugänglichen Schriften Marcuses werden thematisch gruppiert, vom Herausgeber erläutert und mit einer Einleitung versehen.

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