Im übrigen bin ich immer allein. Briefwechsel mit der Mutter 1933. Eishockeyweltmeisterschaft in Prag. Reisefeuilletons

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000
Der März 1932 wird für den 21jährigen Max Frisch zum Monat der Schicksalsschläge: Sein Vater stirbt, und seine erste große Liebe werdet sich von ihm ab. Der Vater hinterlässt Schulden; dem Sohn und seiner Mutter droht der Absturz in die Armut. Zum ersten Mal sieht sich der Student mit der "Wirklichkeit" konfrontiert, und die bald einsetzende Arbeitssuche wird zu einer Suche nach Klarheit über sich selber. Ein knappes Jahr später unternimmt Frisch eine Reise. Im Auftrag zweier Zürcher Tageszeitungen reist Max Frisch 1933 nach Prag, um über die Eishockeyweltmeisterschaften zu berichten. Über Budapest, Belgrad, Sarajewo, Dubrownik, Istanbul, Griechenland kehrt er schließlich acht Monate später nach Zürich zurück. Der vorliegende Band dokumentiert diese Reise des jungen Max Frisch in die Fremde und zu sich selbst: Neben dem Briefwechsel mit seiner Mutter aus dieser Zeit stehen die veröffentlichten Reisefeuilletons und Sportberichte. Es sind Zeugnisse einer Initiation, an deren Ende der künftige Schriftsteller Max Frisch sichtbar wird.

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