Fußball unterm Hakenkreuz. Der DFB zwischen Sport, Politik und Kommerz

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2005
Verband wie Vereine, Funktionäre wie Mäzene, Trainer wie Spieler ließen sich von den bombastisch aufgezogenen Massenveranstaltungen und der Atmosphäre in den Stadien faszinieren. Die Beibehaltung und Vermehrung ihrer materiellen Privilegien war für viele wichtiger als der Widerstand gegen ein verbrecherisches Regime. Obwohl nur wenige von ihnen der menschenverachtenden NS-Ideologie anhingen, trugen die meisten Mitglieder des DFB zur Stabilität der NS-Herrschaft bei und machten sich dadurch mitschuldig. Nils Havemann schildert nicht nur die Geschichte des DFB, sondern zeigt an diesem Beispiel, mit welchen Mitteln es den Nationalsozialisten gelang, an sich unpolitische Vereine und Verbände für ihre Zwecke zu vereinnahmen und wie leicht sich viele Menschen verführen ließen.

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