

Klaus Nonnenmann
Ein Lächeln für morgen. Orte und Zeiten
Klöpfer und Meyer Verlag, Tübingen 2000
Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Jochen Greve, editorisch unterstützt von Brigitte Schwab. Eine geschäftige Gewerbestadt im Nordschwarzwald, eine dörfliche Idylle im Wiesental ganz im Süden. Die aufgeregten frühen 70er Jahre der "BRD" und Annäherungen an Johann Peter Hebel, den alemannischen Poeten und toleranten Kirchenmann der Goethezeit. Eine Studentin, ihr Vater und ein Offizier der französischen Garnison in einem schwierigen Beziehungsnetz: Das sind die Ingredienzien eines Romanentwurfs "Talburg; Hausen", der sich in Klaus Nonnenmanns Nachlass fand. Einmal mehr beweist er sich in diesem Fragment und den begefügten Erzählungen als lächelnder Melancholiker, als witziger und höchst einfallsreicher Fabulierer und Sprachkünstler.