Uwe Timm Lesebuch. Die Stimme beim Schreiben

dtv, München 2005
Herausgegeben von Martin Hielscher zum 65. Geburtstag von Uwe Timm. Er ist ein zurückhaltender Mensch, ein Beobachter. 1971 promovierte er über 'Das Problem der Absurdität bei Albert Camus' und im gleichen Jahr veröffentlichte er seine 'Widersprüche' - Gedichte und einen Essay. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon eine Kürschnerlehre, einen langen Parisaufenthalt, ein Philosophiestudium und die Studentenbewegung hinter sich. Seither hat er neun große Romane, einen Erzählungsband und Kinderbücher geschrieben, und am 30. März nächsten Jahres wird er fünfundsechzig. Da wird es Zeit, eine Zusammenschau zu versuchen, die kleinen und größeren, die öffentlichen und privaten Texte zu sammeln, die im chronologischen Ablauf ein Bild des ganzen Menschen vermitteln, der sich hinter seinen Werken - man möchte fast sagen: verbirgt. Martin Hielscher, sein langjähriger Lektor, hat mit Uwe Timm die Kisten geöffnet, in denen das Archiv des Autors verstaut werden musste, als kürzlich das Haus renoviert wurde, in dem Uwe Timm lebt. Die Zusammenstellung von teils unveröffentlichten Erzählungen, Essays, Gedichten, Reiseberichten und Reden aus den Jahren 1959 bis 2003 bietet die Möglichkeit, den literarischen und politischen Weg dieses Schriftstellers in komprimierter Form nachzuvollziehen.

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