Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt

Paul Zsolnay Verlag, Wien 2000
Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl. Auf Schloss Dux in Böhmen erinnert sich der alte, hinfällig gewordene Verführer an eine Frau, der er einst so verfallen war, dass er, die Taschen mit Schrot beschwert, in die Themse gehen wollte? So gequält, so gedemütigt, so schamlos ausgenutzt hat keine den großen Libertin wie Marie Charpillon, bildschön, achtzehn Jahre erst, doch bereits durch mehrere Hände gegangen und mit allen Wassern gewaschen. Casanova versucht es mit Geld, viel Geld, mit Schmeichelei, mit Gewalt ? umsonst. Die Liebe, das ist im ausgehenden 18. Jahrhundert ein frivoles Gesellschaftsspiel und zugleich ein Kampf bis aufs Messer. Casanova verliert ihn. Er versucht, sich selbst neu zu erfinden, will als Landedelmann leben, verdingt sich als Arbeiter und lernt nach den Bordellen und den feinen und weniger feinen Salons die düsterste, verkommenste Seite Londons kennen.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.