Ohne Spiegel leben. Sichtbarkeiten und posthumane Menschenbilder

Wilhelm Fink Verlag, München 2000
Die Monitorisierung der Mikro- und Makrowelt verändert die organische Zusammensetzung menschlicher Wahrnehmung. Bilder vom Menschen, mumifizierte Oberflächen der Phänomene, stehen in unübersehbarer Konkurenz zu Bildern ohne sinnlich je erkennbaren Hintergrund. Dennoch bleibt der sinnlich-geistige Doppelbezug zur Welt. Ein Bilder-Multiversum spannt sich zwischen Codes und Physiologie, zwischen Schaltungszuständen und Plotter auf. Weiß der Mensch noch, wie er aussieht, wie es um ihn aussieht?

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