Das große Spiel. Die Situationisten zwischen Politik und Kunst

Edition Nautilus, Hamburg 2000
Die berühmte situationistische Unverschämtheit kulminierte schließlich in den sozialen Unruhen von 1968. Diese Sammlung von Texten untersucht Herkunft und Wirkung der situationistischen Ideen. Die Ablösung von den Kommunistischen Parteien, die Trennung von den Surrealisten, die Auseinandersetzung mit Castoriadis, Lukacs und Lefèbvre sowie der französischen Gruppe "Socialisme ou Barbarie" untersucht der amerikanische Historiker Stephen Hastings-King.. Die Literaturwissenschaftlerin Odile Passot begibt sich auf biographische Spurensuche und beleuchtet die Rolle, die die wenigen Frauen der Bewegung gespielt haben. Jean Barrots Kritik der Situationisten entwickelt grundlegende Ansatzpunkte, um zu einem entmy-stifizierenden Blick auf die Epoche zu kommen. T. J. Clark und Nicholson-Smith verteidigen die Radikalität der Situationisten, die sich einer Integration in den Kulturbetrieb entgegenstellt. Eine internationale kommentierte Bibliographie schließt die Zusammenstellung ab.

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