Das argentinische Trio. Roman

C.H. Beck Verlag, München 2004
Aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold. Javier Mossen, der Ich-Erzähler in Marcelo Birmajers Roman, ist ein ängstlicher Mensch. So nimmt er nicht gerade begeistert den Auftrag seines Chefredakteurs entgegen, Elias Traum zu interviewen, der aus Israel nach Buenos Aires zurückkommt, wo er einst gelebt hat und jetzt etwas erledigen will. Und Mossens Vorahnung hat ihn nicht getrogen, am Flughafen, wo er auf Traum wartet, wird er zusammengeschlagen. Mossen und Traum - und mit ihnen der Leser - erkunden nicht nur das jüdische Buenos Aires, sprechen über Politik, das Judentum, die Liebe und die Frauen. Mossen kämpft außerdem komisch-verzweifelt um seine geliebte schöne Esther, die ihn nach einer besonders dämlichen Affaire vor die Tür gesetzt hat und über die er sich nur sehr unvollkommen mit Gladis hinwegtröstet.

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