Transfer Lounge. Deutsch-amerikanische Geschichten

Mare Verlag, Hamburg 2003
Gregor Hens vermisst die Grenzen zwischen Vertrautem und Unbekanntem. Etwa in der Geschichte vom deutschen Übersetzer Jan, der seine amerikanische Lektorin Melanie in New York in der Central Station trifft, wo sich die beiden unter einem künstlichen Sternenhimmel wie Planeten umkreisen. Sie begrüßen sich mit Versen aus einem Gedicht von Ingeborg Bachmann und ziehen kreuz und quer durch Manhattan. Und während ihnen allmählich das Geld ausgeht, bringen die Preise der Hotels das Paar mit jedem Umzug dem Himmel ein Stück näher. Denn seit dem 11. September sind die Zimmer ganz oben am billigsten. Gregor Hens webt ein feines Netz transatlantischer Geschichten, in denen er von Menschen erzählt, die den Ozean überqueren, zwei zuverlässige Begleiter im Gepäck: die Liebe und den Tod.

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