Wer durch mein Leben will, muss durch mein Zimmer. Gedichte aus dem Nachlass

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002
Herausgegeben von Fritz J. Raddatz und Katharina Thalbach. "Ich stehe für niemand anderen als für mich", erklärte Thomas Brasch 1977, nachdem er, 31jährig, die DDR verlassen und sich für ein Weiterleben und -arbeiten im Westen entschieden hatte. Und dabei blieb es auch, ein viel zu kurzes Leben lang. Brasch war nur sich selbst verantwortlich, ungebärdig und nur dann zu Kompromissen fähig, wenn sie sich mit seinen persönlichen Erfahrungen und seiner dichterischen Phantasie decken ließen. Es entstanden dabei Werke von zarter Schönheit und wilder Kraft, poetische Zeichen aus einer Welt, von der man, lesend, hörend, sehend, nicht genug kriegen konnte: Gedichte, Stücke, erzähle Prosa, Übersetzungen, Filmarbeiten. Als Thomas Brasch im November 2001 starb, hinterließ er, nebst anderem, eine ganze Reihe von Gedichten, die der Autor selbst noch zu einem Band zu komponieren versucht hatte.

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