Gut und Böse sind Vorurteile der Götter. Ein Gespräch

Residenz Verlag, Salzburg 2002
Helmut Eisendle läßt in diesem Buch zwei Ärzte aus dem 17. und 18. Jahrhundert, deren Forschungen im Bereich der Anatomie ihre Namensspuren hinterlassen haben, im 20. Jahrhundert aufeinandertreffen. Doch der Franzose Felix Vicq d´Azur und der Engländer Edwin Tyson saßen schon allein aufgrund der Zeit, in der sie gelebt haben, nicht miteinander auf den Studienbänken. Die beiden Männer diskutieren über Moral, Arbeit und Krieg, Normalität und Wahnsinn, Wahrheit und Erkenntnis. Ihre Gedanken umkreisen verschiedene gesellschaftliche Grundfragen, stellen Behauptungen auf, schweifen ab, verlieren sich, geraten in Streit miteinander. Manchmal gleiten die Gedanken von vernünftigen Bahnen ab, wird das Gespräch von erfundenen Geschichten und bedeutungsschwangeren Inhalten dominiert.

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