Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 21.02.2026, 14.04 Uhr
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Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
  • Götz Aly
  • Elke Schmitter
  • Angela Schader
  • Marie Luise Knott
  • Thierry Chervel
  • Benita Berthmann
  • Lukas Pazzini
  • Thekla Dannenberg
  • Lukas Foerster
  • Thomas Groh
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Richard Herzinger
  • Necla Kelek
  • Georg Klein
  • Daniele Dell'Agli
  • Peter Truschner
  • Wolfgang Kraushaar
  • Matthias Küntzel
  • Eva Quistorp
  • Anja Seeliger
  • Martin Vogel
  • Arno Widmann
zum Archiv der Perlentaucher-Autoren.

Perlentaucher-Fakten

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Rezensionsnotizen
67429
Bücher
38142
Buchautoren

Bücherschauen

BÜCHERSCHAU DES TAGES

flirrt und klirrt/katscht und quatscht

21.02.2026. Die taz folgt mit Tomer Gardi Essenslieferanten quer über den Globus. Bei Peter Lange liest sie, wie sich von den Nazis Verfolgte im Prager Exil engagierten. Der Dlf lässt sich von Roza Domascyna ins „Wortall“ entführen. Dlf Kultur bewundert, wie respektvoll die Fotografin Inbal Abergil Hinterbliebene von gefallenen Soldaten porträtiert. Die SZ zieht mit Christien Brinkgreve Bilanz einer Ehe. Und die FAS geht hart mit Judith Hermann ins Gericht. Mehr...

BÜCHERBRIEF

Finden Sie Ihre Madeleine!

09.02.2026. ... ermuntert ein Arzt die an Gedächtnisverlust leidende Heldin aus Leila Slimanis neuem hochgelobten Roman "Trag das Feuer weiter". Uns reicht es schon, wenn Sie sich einfach eine Madeleine schmecken lassen bei der Lektüre der besten Bücher, die wir diesen Monat für Sie ausgesucht haben: Etwa "Die andere Stadt", den jetzt erst in Deutsche übersetzten Roman des Tschechen Michal Avjat, der Miniatur-Elche und Meeresmonster durch ein mystisches Prag ziehen lässt. Wolfram Lotz hat derweil Träume aus ganz Europa zusammengetragen. Beste Gesellschaft sind die russischen Künstler, die Felix Philipp Ingold im Pariser Exil aufstöbert. Mehr...

BÜCHER DER SAISON

Der Bücherherbst 2025

16.11.2025. Unter den deutschen Roman scheint in diesem Jahr kein "Zauberberg" und keine "Atemschaukel". Immerhin: Der meistbesprochene Roman über das Gastland Philippinen war Karl-Heinz Otts "Die Heilung von Luzon". Und mit Thomas Pynchons "Schattenmann" und Andras Viskys "Die Aussiedlung" sind zwei veritable Brocken erschienen, die die Kritiker in die Knie gehen ließen. Auch bei Sach- und Politischen Büchern findet sich jede Menge anregender Stoff. Hier also unsere Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher im Herbst 2025. Mehr...

LITERATURBEILAGEN

Literaturbeilagen

26.03.2025. Wir haben alle Kritiken der Zeitungen aus den Beilage im Herbst 2025 ausgewertet. Sämtliche Notizen, sortiert nach Zeitungen oder Rubriken, finden Sie hier. Mehr...

BÜCHERSCHAU DER WOCHE

Neue Bücher in der Bücherschau der Woche

Stöbern Sie nach neuen Büchern in der Bücherschau der Woche, sortiert nach Zeitungsbesprechungen, Ländern oder Genre. Filtern Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten Woche nach Themen und Interessen. Mehr...

Vorgeblättert

VORGEBLÄTTERT

Susanne Heim: Die Abschottung der Welt

09.02.2026. Viele Juden versuchten in den 1930er Jahren verzweifelt, sich aus Nazi-Deutschland ins Ausland zu retten. Doch Aufnahme zu finden, wurde immer schwieriger. Auch auf der internationalen Konferenz von Evian 1938 konnten sich die teilnehmenden Staaten nicht auf Aufnahmekontingente einigen. Nach Kriegsbeginn flohen vor allem polnische Juden Richtung Osten in die Sowjetunion und später in den Iran, wo Margot Kupfer und ihr Mann landeten, nachdem sie erst ins sowjetische Jakutien deportiert worden waren. Eine Leseprobe aus Susanne Heims Buch "Die Abschottung der Welt".  Mehr...

VORGEBLÄTTERT

Götz Aly: Wie konnte das geschehen?

11.08.2025. "Wie konnte das geschehen?" ist eine Kinderfrage und zugleich die ambitionierteste Frage, die man im Blick auf die Nazizeit stellen kann. Wir werden in den nächsten Tagen einige kurze Abschnitte aus Götz Alys Buch gleichen Titels vorveröffentlichen. Es ist seine Summe, 700 Seiten dick. Und es wird Debatten auslösen. Mehr...

VORGEBLÄTTERT

Lee Yaron: Israel, 7. Oktober. Protokoll eines Anschlags

30.08.2024. Am 7. Oktober 2023 startet die Hamas einen Großangriff auf Israel. Lee Yaron rekonstruiert den Tag der Katastrophe und zeichnet Porträts der ermordeten Frauen, Männer und Kinder, um die Erinnerung an sie zu bewahren. Wir bringen das kurze Kapitel über Moshe Ridler, der den Holocaust überlebte, der in Israel die Polizei mit aufbaute und seinen Lebensabend im Kibbuz Holit verbrachte. Am 7. Oktober 2023 wurde er zusammen mit seinem Pfleger Petro Bushkov aus Moldau von den Terroristen der Hamas ermordet. Mehr...

VORGEBLÄTTERT

Uta Ruge: Die Kühe, mein Neffe und ich

08.08.2023. Nach "Bauern. Land" legt Uta Ruge ein zweites Buch über das Leben auf dem Land vor:  "Die Kühe, mein Neffe und ich" ist wiederum eine Reise in die eigene Kindheit, eine Reflexion über das Leben mit sehr großen und manchmal bedrohlichen Tieren, ein Blick auf die Existenz von Bauern heute, die vielfach gefährdet ist, von der Industrialisierung der Landwirtschaft bis zu einer manchmal realitätsfremden politischen Normierung. Aber sie erzählt auch von den Tieren in der Antike. Und von den Heiligen Kühen. Wir drucken zwei Kapitel vorab: "Zu Hause ist, wo die Tiere sind" und "Was mit heiligen Kühen geschieht". Mehr...

Wo wir nicht sind

WO WIR NICHT SIND

Bekenntnis zur unbedingten Erinnerung

21.01.2026. Anatoli Kusnezows "Babyn Jar" ist vieles auf einmal: Roman, Dokument eines der grausamsten Judenmorde der Nazis im Zweiten Weltkrieg, aber auch eine Geschichte der Zensur. Denn der Roman durfte in der Sowjetunion nur bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt erscheinen. Kusnezow macht dies typografisch kenntlich. Vor allem ist der Roman jedoch Zeugnis der Naziherrschaft in der Ukraine, erzählt aus der Perspektive eines 12-Jährigen, der nie den Blick senkt. Von Benita Berthmann. Mehr...

WO WIR NICHT SIND

Sehnsucht nach Kälte

29.12.2025. Hoch oben im arktischen Norden, nahe am Pol, funktioniert der Kompass nicht mehr: Mit ihrem Roman "Wo das Eis niemals schmilzt" öffnet uns die finnische Autorin Inkeri Markkula nicht nur die Augen für die Schönheit des Nordens und die Lebenswelt seiner indigenen Bewohner. Sie setzt auch dem räuberischen Griff der Autokraten und Rohstoffkonzerne eine Literatur der Sensibilität entgegen Von Thekla Dannenberg. Mehr...

WO WIR NICHT SIND

Arbeits-Ich und Ich-Ich

19.11.2025. Arbeiten - für was, für wen, warum? Diese Fragen stellt sich die Protagonistin in Kikuko Tsumuras Roman "Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen". Sie versucht mit einer Reihe von Low-effort-Jobs, die sie alle nach kurzer Zeit wieder kündigt, eine Art Balance im Leben zu finden. Ein Buch, das gut in die Debatten um Gen Z und Leistung, Identität und Selbstfindung passt. Von Benita Berthmann. Mehr...

Vorworte

VORWORTE

"Leiden lernt man durch Leiden"

07.01.2026. Wenn man vierzig Jahre über Bücher geschrieben hat, sollte das Territorium der eigenen Interessen einigermaßen kartiert sein. Meint man. Aber Literatur schlägt immer mal wieder zu und ein, wo man es nie erwartet hätte. So hat Son Lewandowskis Debütroman "Die Routinen" die angejahrte "Vorworte"-Schreiberin wortmächtig an die Schicksale junger Kunstturnerinnen herangeführt. Von Angela Schader. Mehr...

VORWORTE

Gut geschlafen, bös erwacht

02.10.2025. Seit den Terroranschlägen des 11. September kennt die marokkanisch-amerikanische Schriftstellerin Laila Lalami das Gefühl, in den USA "Bürgerin auf Bewährung" zu sein und im Schatten eines Generalverdachts zu leben. Diese Erfahrung wie auch das Wissen um die wachsenden Mengen an Daten, die das Internet über jeden Nutzer amalgamiert, haben sich in ihrem jüngsten Roman zur Dystopie verdichtet. Komfort und Muße sollte nicht erwarten, wer "Das Dream Hotel" betritt. Von Angela Schader. Mehr...

VORWORTE

"Was ist es, das uns aufscheuchen kann?"

05.09.2025. Die obige Frage formuliert Samanta Schweblin im Zusammenhang mit ihrem jüngsten Buch, aber sie ist dem gesamten Werk der argentinischen Autorin eingeschrieben. Die Antwort findet sie nicht unbedingt in der direkten Konfrontation mit Gegenwartsthemen: Schweblins meist in kurze Erzählformen gefasste Szenarien sind von bestechender Eigenwilligkeit - und sie zu ergründen bleibt der Leserin, dem Leser selbst überlassen. Von Angela Schader. Mehr...

Fotolot

FOTOLOT

Wie eine Krone aus lebenden Tieren

18.02.2026. Graciela Iturbide, eine der bedeutendsten Fotgrafinnen Mexikos, siedelt ihre Fotografie bewusst an Schnittstellen an: von indigener und hispanischer Kultur, von Arm und Reich, von urbanen und ruralen Räumen, von Mann und Frau, von Leben und Tod. Sie fotografiert Zapoteken, tote Kinder, sich selbst, Vögel, Kakteen. Ihre Retrospektive im C/O Berlin ist ein Muss für alle Freunde der Fotografie.   Von Peter Truschner. Mehr...

FOTOLOT

Immer noch vermintes Gelände

30.01.2026. Noch ist Jahresanfang und genug Zeit für einen Ausblick auf kommende Ausstellungen: Südafrikanische FotografInnen stehen im Fokus. Die Berliner Galerie Stallmann zeigt (jetzt schon) die Fotografin Victoria Pidust. Und Pierre Huyghe durchstößt im Berghain die nach unten offene Banalitätsskala. Von Peter Truschner. Mehr...

FOTOLOT

Auf ihrem Bauch ein Floh

07.01.2026. Gerade kann man in Paris einige spektakuläre Retrospektiven sehen: zu Gerhard Richter, Jacques Louis David, John Singer Sargent oder Magdalena Abakanowicz. Eine der schönsten - und seltensten - ist die Ausstellung von Werken Georges de La Tours im Musée Jacquemart André. 350 Jahre lang war der Barockmaler vergessen, bis er als Meister von Licht und Schatten wiederentdeckt wurde. Von Peter Truschner. Mehr...

FOTOLOT

Degradation und Neuerfindung

23.12.2025. Lisette Model, ihre Schülerin Diane Arbus, Harry Gruyaert und Thomas Hoepker. Zwischen den Jahren sind einige schöne Fotoausstellungen zu besichtigen und einige neue Fotobücher zu durchblättern. Einige Empfehlungen von Von Peter Truschner. Mehr...

FOTOLOT

So gut wie unmögliche Privatheit

10.12.2025. Der Fotograf und Foto-Archäologe Arthur Bondar hat eine großartige Fotografin wiederentdeckt: Olga Ignatovich. Sie fotografierte im Zweiten Weltkrieg, auch bei der Befreiung von Auschwitz. Aber ihre Fotos sind anders als die bekannten Zeugnisse. Noch hat das Archiv keinen festen Platz gefunden, muss Bondar es in Koffern und Schachteln von einem Ort zum anderen transportieren - glücklich die Stiftung oder Institution, die die Gelegenheit einmal beim Schopf packt, und sie ihrem Bestand einverleibt. Vorerst bleibt ein großartiges Buch. Von Peter Truschner. Mehr...

Tagtigall

TAGTIGALL

Von Wörtern und Flocken

20.12.2025. Gedichte leben in einer Stille für sich. Hier als letzter Tagtigallen-Flug des Jahres drei Bände - von Etel Adnan, Sonja vom Brocke und Theresa Luserke - die sich in solche Stille hinein begeben. Von Marie Luise Knott. Mehr...

TAGTIGALL

Glückspendender Vogelschiss

15.09.2025. Ihre Poetik sei eine Art Hausbesetzung, schreibt Fran Lock in ihrem Manifest einer Arbeiter.innenklassenpoetik, und Zheng Xiaoqiong, die dichtend das Wanderarbeiterinnenleben erkundet, sagt: "Ich spreche diese stachligen, geölten (...) mit Schrauben festgezogene Sprachen." Beiden geht es um einen Widerstand, den Widerstand der Dichtung gegen die Vereinnahmung der Sprache in der sich zunehmend globalisierenden Welt. Von Marie Luise Knott. Mehr...

TAGTIGALL

Der Trick ist ...

10.07.2025. Die österreichische Autorin Verena Stauffer schreibt Lyrik und Prosa. Ihr vierter Gedichtband "Kiki Beach", der im Juni auf der österreichischen Bestenliste stand, ist von virtuellen Welten und Wünschen durchtränkt und  beleuchtet mit der Sprache unmittelbar Glanz und Elend der Liebessehnsucht im 21. Jahrhundert. Von Marie Luise Knott. Mehr...
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Archiv: Presseschauen

Heftig belachte Sahneschnitte

21.02.2026.Endspurt der Berlinale: Die FAZ legt sich auf Favoriten fest - Lance Hammers "Queen at Sea" dürfte den Goldenen Bären mit nach Hause nehmen, ist sie sicher. Und einen Mangel an politischen Perspektiven, vor allem zum Nahost-Konflikt, gab es ebenfalls nicht, ruft sie den Unterzeichnern des jüngsten offenen Briefes entgegen. Der Standard erschrickt in Wien vor der Aktualität von Sue Williams Bildern, die immer wieder Gewalt gegen Frauen thematisieren. Die Welt erkennt: Die Operette funktioniert in Deutschland hervorragend, wenn sie nur genderfluid inszeniert wird. Die SZ hört Peaches und denkt dabei an Sex und andere soziale Schmiermittel. 

Menschen wie du und ich

21.02.2026.In der ukrainischen Armee "kämpfen ganz normale Bürger, keine Superhelden oder Außerirdischen", erinnert der ukrainische Schriftsteller und Soldat Serhij Zhadan im taz-Interview. Die FAZ überlegt, was die Verhaftung von Ex-Prinz Andrew für den Fortbestand der britischen Monarchie bedeuten könnte. In der FR glaubt der Autor Joseph Croitoru nicht an einen amerikanischen Angriff auf Iran in nächster Zeit. In der SZ erklärt die Soziologin Irène Théry, wie "MeToo" den Feminismus vorangebracht hat.  

Unterwäsche, Ketamin und Munition

17.02.2026.New Lines erzählt, wie sich die Mullahs im Iran die Taschen voll machen. Respekt zeichnet nach, wie der tschechische Premier Andrej Babiš versucht, die Kontrolle über die Medien zu übernehmen. Wie Kirchen, Königshäuser und Staaten seit eher probierten, die Kontrolle über Nachrichten zu behalten, lernt die LRB beim Blick in die Geschichte der Postsysteme in Europa.  In Le Grand Continent erklärt der Historiker Amaury Coulomb, warum die AfD den Mythos vom deutschen Wald wiederbelebt. Aktualne feiert die tschechische Komponistin Vítězslava Kaprálová, die nicht weniger wollte, als alle drei B-B-B zu übertrumpfen.

Transversale Reisen durch die Welt der Romane

09.04.2024.Verlagsporträts: Literarische Diverse Gespräch mit der Verlegerin Yasemin Altınay & ein solidarischer Kleinverlag für Kinder- und Jugendbuchautoren: Lieferbar  - Buchkritiken zu B. Travens "Totenschiff" & Wolfgang Schäubles "Erinnerungen"  - Deutschlandfunk-Hörfunk-Tipps: Europäische Jazz-Vielfalt & Hörspiel "Schnitte" von Rolf Dieter Brinkmann ...

Loops und Klänge

06.06.2014.Das New York Magazine feiert den Schlock. Das Zeit Magazin besucht Edward Snowdens Anwälte. Alexander Kluge plaudert über den Tag, an dem Hitler Selbstmord beging. Und die Vogue interviewt den Kriegsfotografen Peter van Agtmael.

Archiv: Magazin

Auf dem Mars ein Spiegelei

16.02.2026.Jill Lepore sprach bei den "Hegel lectures" über den Aufstieg und Fall des "Artificial State". Im jetzigen Stadium sei der "Artificial State" nur mehr eine Agentur eines Kumpelnetzwerks, das man samt Teflon-Pfannen ins Weltall schicken möchte. Aber der Aufstieg begann laut Lepore nicht erst im digitalen Zeitalter, sondern bereits mit dem ersten Wahlkampf John F. Kennedys. Und der Fall?

Alle sagen "Nie wieder!"

30.01.2026.Michel Friedman lud anlässlich des Holocaust-Gedenktages Hape Kerkeling ins Berliner Ensemble um ihn zu fragen: Was hat sie versäumt, die Nie-wieder!-Generation, die Kerkeling verkörpert? Warum sitzen wir jetzt hier und sorgen uns um eine rechtsradikale Partei, die immer weiter wächst?

Benennen und sprengen

21.01.2026.Gern wird beim Thema "Linke und Iran" auf Michel Foucaults begeisterte Äußerungen zur iranischen Revolution hingewiesen. Gut so, aber die deutsche Geschichte beginnt früher und war eher noch fataler. Und der Schulterschluss der Linken mit den iranischen Mullahs setzt sich auch lange nach der Revolution noch fort.

Hausmeister unserer Schöpfung

11.01.2026.Beherrschen wir die Künstliche Intelligenz oder sind wir schon ihre Diener? Das fragte der schwedische Ideenhistoriker Johan Fredrikzon kürzlich in einem Vortrag an der Freien Universität Berlin. Aber das Herr-Knecht-Verhältnis war schon immer ein kompliziertes, wusste Gontscharow (von Loriot ganz zu schweigen). Weil es ein menschliches ist. Nur die Maschine hat davon keine Ahnung.

Gemein mit einer Sache

07.01.2026.Nicht dass Sophie von der Tann, die ARD-Korrespondentin in Israel, keine Kritik verdiente. Aber die Debatte, die aus Anlass des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises über ihre Arbeit entbrannte, war zu personalisiert: Ihre Verteidiger konnten sich dahinter verstecken und behaupten, sie gegen eine Kampagne in Schutz zu nehmen. Dabei ist von der Tann kein Einzelfall. Sie verkörpert die antiisraelische Tendenz der öffentlich-rechtlichen und leider auch vieler privater Medien: Man framed, leugnet und schweigt und verzichtet auf die Korrektur von Fehlinformationen. Eine Bestandsaufnahme mit vielen Belegen. 
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