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Das Nächste, bitte!

Essay 27.09.2012 […] it hieß. Literary Socializing In diesen Netzwerken bewegen sich Autoren mit neuem Selbstverständnis und Verlagsprojekte mit neuer Struktur. Sie haben ihre Seiten bei Facebook, ihre Accounts bei Twitter und ihre Blog-Seiten bei Wordpress oder anderen Anbietern geschaltet. Selbst Literaturkritiker, die sonst gegen Zeilenhonorar schreiben, sind hin und wieder mit von der Partie. Sie schalten auf eine […] ert. Auch verbindet sich das Lesen und Schreiben mit allen anderen Bewegungen des Alltags. Weil die Geräte ihre Nutzer von früh bis spät begleiten, wird das Abrufen und Bearbeiten von Texten, das Twittern, Posten, Chatten und Mailen zu einer kommunikativen Dauertätigkeit. Literatur ist nicht mehr das andere. Man ist mittendrin. Das alles lässt sich aber aber nur dann angemessen verstehen, wenn man […] Zukunftsperspektiven. Es sind durchweg Versuche, die einen nächsten Schritt in einem unsicheren Gelände setzen. Wer einen Blick ins Netz wirft und sich an die Nachrichtenströme bei Facebook oder Twitter anschließt, bekommt einen Eindruck von der großen Lebendigkeit, der großen Dynamik, vor allem der großen Produktivität und Kreativität, die sich derzeit rund um die Literatur und ihre Institutionen […] Von Stephan Porombka

Launisch und durchaus kokett

Virtualienmarkt 09.07.2012 […] House nach Deutschland gebracht. Allerdings ist nun für Deutschland nicht das Konzern-Marketing entscheidend, sondern die vernetzten Kanäle zwischen den Konsumenten, verstärkt durch Facebook und Twitter, über die sich die 50 grauen Schattierungen verbreitet haben entlang von Röhrensystemen, die zuvor schon für alle möglichen US TV Kult-Serien, Mode-Tipps, und wer weiß was noch für Kram gewachsen waren […] Von Rüdiger Wischenbart

Die schöne Seite der Kostenlosmentalität

Redaktionsblog - Im Ententeich 15.05.2012 […] meine damit nicht unbedingt irgendwelche Hypertextspielchen. Ich frage mich eher und viel konkreter, warum deutsche Autoren zum Beispiel nicht bloggen, warum sie so selten auf Facebook sind oder gar twittern. Man muss gar nicht groß mit Schreibweisen experimentieren um zu kapieren, dass Bloggen tatsächlich eine neue Form des Schreibens ist, die die alte Ästhetik der Geschlossenheit, die mit Buch und […] Von Thierry Chervel

Das Ökosystem Buch und Lesen

Virtualienmarkt 13.03.2012 […] vielen Nischen neu und zielgerichtet bespielbar sind, für alle und überall. Die Rolle der Verleger verschwimmt, wenn Leserrezensionen und die auch traditionelle Flüsterpropaganda per Facebook und Twitter verstärkt alle herkömmlichen Bewertungen und Medienkommunikationen rund um Buch und Lesen überlagern. Die Frage ist dabei nicht, ob ein neues Element ein altes ablöst, obwohl auch dies schon erhebliche […] Von Rüdiger Wischenbart

Nichts, das ist kein schlechter Slogan

Essay 23.11.2011 […] Welt und den Menschen. Und doch, man muss es wiederholen, und doch, welch himmelweiter Unterschied! Der amerikanische Film- und Kulturtheoretiker Steven Shaviro brachte den Sachverhalt unlängst auf Twitter auf den Punkt: "There are two types of cinephiles: those who love Tree of Life, and those who love Melancholia." Ich würde mich ohne zu zögern seinem Urteil anschließen: "Evidently, I fall in the latter […] Von Christina Striewski

In hoc signo vinces!

Essay 03.08.2011 […] notorisch übersehen wird. Ein Zitat hat der fleißige Kompilator verfälscht und zwar ausgerechnet jenes, das er an exponiertester Stelle platzierte, um es als erste und einzige Nachricht von seinem Twitter-Account unmittelbar vor dem Massaker zu versenden: "One person with a belief is equal to the force of 100.000 who have only interests." Als Urheber dieses Spruchs wird John Stuart Mill angegeben. Der […] n social power noch keine religiöse Selbstermächtigung zum Massenmord hergibt, verweist Mill zwei Sätze weiter auf die besondere Kraft religiösen Glaubens, ohne sie näher zu bewerten. Wenn der twitternde Terrorist die Vergleichsgröße um den Faktor 1000 multipliziert, so dürfte er genau die Differenz zwischen politischem Engagement und religiösem Eifer, zwischen korrigierbaren Überzeugungen und u […] Von Daniele Dell'Agli

Die strategischen Gewinner der Umstürze

Essay 20.02.2011 […] Parteien und Gruppierungen - oder war es zumindest bis zur Präsidentschaftswahl 2009. Wohin die Entwicklung in Ägypten, jenseits des im Westen grassierenden romantischen Enthusiasmus über die libertäre "Twitter- und Facebook-Generation", tatsächlich geht und wer sie in Wahrheit längst bestimmt, zeigt auch die Tatsache, dass am vergangenen Freitag auf dem Al-Tahrir-Platz der unter dem Mubarak-Regime verbotene […] Von Richard Herzinger