Stichwort

Solidarnosc

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Feuilletons 08.03.2007 […] Volker Schlöndorffs Film über die Solidarnosc, "Strajk", ist eine Heldenballade geworden, schreibt Fritz Göttler. "Gerade das wird ihm zum Problem, diese Gradlinigkeit, mit der er die Geschichte durchzieht, die Folge seines intensiven Engagements, man kennt das schon aus 'Die verlorene Ehre der Katharina Blum'. Es irritiert auch diesmal, weil man all die Momente von Widersprüchlichkeit vermisst, von […] Deutschen eingezwängt waren, wirklichkeitsfremder als andere. Und ihre blühende Phantasie konnte manchmal leicht hysterisch wirken." Zu ihrem Selbstbild gehöre die Vorstellung, sie hätten mit der Solidarnosc den Kommunismus vernichtet. "Für ihre Nachbarn ist das nicht so eindeutig: Immerhin hatte Tito sich als erster gegen Moskau aufgelehnt, die Ungarn hatten als erste zu den Waffen gegriffen, und die […]
Feuilletons 02.03.2007 […] "Fettleibigkeit, Schlafstörungen, Kurzsichtigkeit, vorzeitigem Pubertieren, hormonellen Störungen, Konzentrationsproblemen und sogar zu Alzheimer" führt. Im Feuilleton porträtiert Maria Graczyk die Solidarnosc-Heldin Anna Walentynowicz, die Volker Schlöndorff zu seinem Film "Strajk" inspirierte und dagegen heute so entschieden kämpft wie einst gegen das polnische Regime. Unter anderem bemängelt sie, "wie […] gehassten Apparatschik vor der Lynchung. In der Wirklichkeit hätten die Streikenden hingegen alles getan, damit gerade diesem Menschen kein Haar gekrümmt wird. Warum? Weil er der Feind war und 'Solidarnosc' eine friedliche Bewegung. Eine Kleinigkeit? Vielleicht. Aber nicht für diejenigen, die damals Geschichte, nicht nur jene Polens, geschrieben haben." Weitere Artikel: Wolfgang Stegemann, Professor […]