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NDR

Rubrik: 9punkt - 60 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 4
9punkt 15.05.2020 […] Es ist immer wieder erstaunlich, wo die öffentlich-rechtlichen Sender sparen, wenn sie sparen müssen. Beim NDR, der in den kommenden fünf Jahren 300 Millionen Euro einsparen muss, sind es genau die Inhalte, für die die Sender da sind, wenn man dem Bericht René Martens' in der taz glaubt. Vom "Bücherjournal" war gestern die Rede (unser Resümee). Aber es sind auch andere Informationssendungen betroffen: […] bisher im mittleren sechsstelligen Bereich liegt. Das ist ohnehin mickrig; die durchschnittlichen Produktionskosten eines einzigen 'Tatorts' reichen für drei Jahre 'Weltbilder'." Das Jahresbudget des NDR ist nicht so einfach zu finden - hier eine Seite des Senders Zahlen und Daten. Was sie Abschaffung des "Bücherjournals" angeht, so hat Intendant Joachim Kunth laut Börsenblatt tröstende Worte gefunden […]
9punkt 27.09.2018 […] fasst bei Medium noch einmal den Skandal um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zusammen, der in Wirklichkeit ein Skandal der Desinformation durch so seriöse Medien wie Radio Bremen, NDR und Süddeutsche Zeitung war. Die Vorwürfe gegen das Amt sind entkräftet - und wurden übrigens von vornherein von Journalisten mehr oder weniger erdacht. Aber "aus dem Rechercheverbund selbst ist keine […] tung, etwa bei tagesschau.de oder in der SZ, wird nie erwähnt, dass man selbst anfangs fragwürdig berichtet hat. Im Gegenteil, ganz bescheiden hieß es nur noch: 'Darüber hatten unter anderem SZ und NDR berichtet …'.(...) In der Branche selbst, zumindest legt dies ein Blick in Archive der Meta-Journalismusmedien nahe, ist es auch kein Thema." Matzat kritisiert am Ende die Weigerung der meisten deutschen […]
9punkt 20.06.2018 […] Müller, der noch einmal die gesamte, heute ziemlich haltlos wirkende Recherche des "Rechercheverbunds" aus SZ, NDR und Radio Bremen zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) und seiner Bremer Zweigstelle auseinander nimmt und zu einem vernichtenden Urteil kommt: "Die Rechercheure von SZ, NDR und Radio Bremen haben etwas getan, was sie auf keinen Fall tun durften: Sie haben Menschen mit Vorwürfen […] eine Geschichte zu bringen, die schlecht recherchiert und unausgegoren war und damit den Rufmord vor die Recherche gestellt." Die Uebermedien präsentieren unter dem gleichen Link auch die Antwort des NDR-Investigativchefs Stephan Wels : "Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor." […]