Stichwort

Sarah Kane

54 Presseschau-Absätze - Seite 2 von 4
Feuilletons 23.11.2005 […] Wenn Isabelle Huppert jetzt in Berlin Sarah Kanes Stück "4.48 Psychose" unter der Regie von Claude Regy aufführt, steht sie dabei zwei Stunden fast unbeweglich vor einem Gazevorhang, auf dem Zahlen auftauchen und manchmal dahinter ein Therapeut, ein letzter Dialogpartner. Im Interview erklärt sie, was sie an dieser Rolle fasziniert hat: "Das ist ja keine Figur, und deshalb kann ich ganz ich selbst […] mysteriöser, interessanter." "4.48 Psychose" sei vor allem ein Text über das Schreiben. "Da ist jemand, der sich in seinem Schmerz selbst inszeniert - bis zum Unerträglichen. Wir wissen ja, dass Sarah Kane bald darauf Selbstmord beging. Gleichzeitig ist da jemand, der nach einer präzisen Sprache sucht. Kanes Theater ist eines der Form. Kein Wort macht hier Sinn, wenn es sich von der Form löst. Deshalb […]
Feuilletons 18.03.2005 […] ' von Andreas Slominski leibhaftig zwischen Bildern an die Wand geschmissen wurden, dass der Dotter nur so spritzt." Nikolaus Merck hat sich gelangweilt bei Thomas Ostermeiers Inszenierung von Sarah Kanes "Zerbombt" an der Berliner Schaubühne, der Abend hätte glatt "eine Katastrophe werden können. Dann aber erscheint Thomas Thieme als Soldat. Mit ihm erhält die Unternehmung unerwartete Erdung. Eine […] durchherrschte Außenwelt . . . ach, alles egal. Nur Thieme . . . Thieme. Er bringt als einziger den angepeilten Wirklichkeitsbezug auf den Punkt." Außerdem erfahren wir, dass alle fünf Stücke von Sarah Kane auf dem Spielplan der Schaubühne stehen. Weiteres: Peter Michalzik fragt sich, warum Freiburgs grüner Bürgermeister Dieter Salomon eigentlich ständig das Theater der Stadt miesmacht. Andere Politiker […]