Stichwort

Hachette

Rubrik: 9punkt - 12 Presseschau-Absätze
9punkt 09.03.2020 […] Zweifel für den Angeklagten" gilt nicht für die #MeToo-Debatte. Auch der Rowohlt-Verlag bekommt jetzt Ärger, weil er - wie Hachette in den USA - die Memoiren von Woody Allen veröffentlichen will, dem von seiner Tochter seit Jahren sexueller Missbrauch vorgeworfen wird. Hachette hat nach Protesten der eigenen Mitarbeiter beschlossen, Allen fallen zu lassen. Auch eine Reihe von Rowohlt-AutorInnen, darunter […] Mehr in der taz. Im Guardian fragt eine entgeisterte Jo Glanville, ehemalige Leiterin des englischen PEN in Britannien und Redakteurin von Index on Censorship, ob die protestierenden Mitarbeiter von Hachette wirklich nicht begreifen, wie sehr dieser Schuss nach hinten losgehen kann und erinnert an eine - bisher auch von Linken akzeptierte - Selbstverständlichkeit: ein Mensch gilt als unschuldig, bis er […] beschuldigen Woody Allen, aber er wurde nie für schuldig befunden. Es wurde nichts bewiesen. Es gibt in der Tat keinen akzeptablen Grund, Woody Allens Buch nicht zu veröffentlichen. Die Mitarbeiter von Hachette, die protestierten, verhielten sich nicht wie Verleger, sondern wie Zensoren. Ich schaue mir Woody-Allen-Filme seit meiner Kindheit an und würde sein Buch gerne lesen. Ich würde sein Buch sogar lesen […]
9punkt 14.11.2014 […] Amazon und Hachette haben sich nach monatelangem erbittertem Streit geeinigt, melden die Agenturen (hier bei Spiegel Online und hier die neueste Zusammenfassung bei buchreport.de). Hachette kann seine Preise nun selbst festlegen, bekommt von Amazon aber bessere Konditionen bei der Festlegung niedrigerer Preise (an denen Amazon gelegen war). Hachette-Titel werden wieder normal ausgeliefert, nachdem […] Republic: "Gewiss, es hätte Hachette kurzfristig geschadet, die Schlacht weiterzuführen, aber sie hätten nicht aufgeben sollen. Es steht viel mehr auf dem Spiel als der Preis von Ebooks." Das sehr Amazon-kritische Verlagsblog Mobylives zitiert Douglas Preston von der Initiative Authors United, die für die Hachette-Position kämpfte: "I"m relieved that Amazon and Hachette reached an agreement. If anyone […]
9punkt 11.08.2014 […] gegen Amazon und pro Hachette, die schon von sich reden machte (unsere Links, auch zum Text der Anzeige), in der New York Times veröffentlicht. Kostenpunkt laut Times: 100.000 Dollar. Alison Flood schreibt im Guardian: "Beide Seiten haben ihren Ton nach und nach verschärft. Hachette sagt, es wäre selbstmörderisch, die Vorschläge von Amazon zu akeptieren. Und Amazon, dass Hachette aufhören solle, "seine […] menschlichen Schutzschild zu benutzen"." Inzwischen hat das Amazon Books Team eine readersunited-Seite ins Netz gestellt, in der es seine Leser auffordert E-Mails unter anderem folgenden Inhalts an Hachette zu schicken: "Wir haben Ihre illegalen Absprachen zur Kenntnnis genommen. Arbeiten Sie nicht so hart an zu hohen Preisen für Ebooks. Sie können und sollten preiswerter sein." Mehr auch bei Mashable […]
9punkt 26.07.2014 […] Aufruf in der New York Times zu publizieren - gegen Amazon und für Hachette, berichtet Mark Brown im Guardian. Der Brief (hier als pdf-Dokument) zirkuliert bereits seit einigen Wochen. Amazon und Hachette streiten sich erbittert um die Preise von Ebooks und die Anteile der Akteure, und Amazon behindert solange die Auslieferung von Hachette-Büchern. Brown zitiert den Chefredakteur des Branch-Magazins The […] auf Change.org eine Gegen-Petition von Selfpublishern veröffentlicht wurde, die Amazon verteidigen: "Amazon ist nicht der Schuldige. Die Akteure, die in diesem Streit unsere Kritik verdienen, sind Hachette im besonderen und die "Big Five" aus New York im allgemeinen. Sie erinnern sich, dass diese fünf großen Verlage das Gesetz gebrochen und sich abgesprochen haben, um die Preise für Ebooks zu erhöhen […]