Stichwort

GCHQ

Rubrik: Feuilletons - 23 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2
Feuilletons 18.11.2013 […] Der britische Geheimdienst GCHQ dringt gezielt in die Netzwerke von Firmen ein, die Handy-Roaming ermöglichen, und er greift die Netzwerke von Abrechnungshäusern an, die Zahlungstransfers zwischen Mobilfunkanbietern regeln. Im Interview erklärt der Mobilfunkexperte Philippe Langlois, was mit diesen Überwachungsmethoden bezweckt wird: "Hat man da Zugang, kann man jeden Nutzer auf der Welt verfolgen […] auf die Mobilnetze laufen beim Roaming über diese Austauschsysteme. Man kann sie belauschen, indem man passiv alle Daten, alle aufgerufenen Websites, alle E-Mails abfängt." Der Clou aber ist, dass das GCHQ Spionage-Software nur auf Basis der Telefonnummer auf Handys schmuggeln möchte, was Langlois für absolut machbar hält. […]
Feuilletons 29.10.2013 […] britische Geheimdienst GCHQ seine Überwachungsmethoden um jeden Preis geheim halten wollte, weil er wusste, dass sie zum Teil - das betrifft besonders die "Zusammenarbeit" mit den Telekommunikationsriesen - illegal sind: "The most recent attempt to make intelligence gathered from intercepts admissible in court, proposed by the last Labour government, was finally stymied by GCHQ, MI5 and MI6 in 2009. […] A briefing memo prepared for the board of GCHQ shortly before the decision was made public revealed that one reason the agency was keen to quash the proposals was the fear that even passing references to its wide-reaching surveillance powers could start a 'damaging' public debate." […]
Feuilletons 26.10.2013 […] Argumentationshilfen der Geheimdienste. Daraus geht unter anderem hervor, dass der britische Geheimdienst GCHQ nicht aus Sicherheitsbedenken gegen eine Diskussion über sein Verhalten kämpft, sondern weil er weiß, dass er Illegales tut. Außerdem stellt sich Peinliches über die Telekoms heraus: "GCHQ lobbied furiously to keep secret the fact that telecoms firms had gone 'well beyond' what they were legally […] overseas." Und weiter zitiert der Guardian: "Telecoms companies 'feared damage to their brands internationally, if the extent of their co-operation with HMG [Her Majesty's government] became apparent', the GCHQ document warned." Außerdem publiziert der Guardian das letzte Gedicht des im August gestorbenen Nobelpreisträgers Seamus Heaney. Es handelt vom Ersten Weltkrieg: "And there I was in the middle of […]