Stichwort

Dresden

37 Artikel - Seite 2 von 3

Leseprobe zu Bogdan Musial: Stalins Beutezug. Teil 2

Vorgeblättert 12.04.2010 […] Nr.9256 über die Ausfuhr der Kunstschätze aus den Beutedepots in Dresden in die Sowjetunion.(263)      Aus der Sammlung der Dresdner Galerie wählten die Angehörigen der Kunstbeutegruppe 600 Gemälde zum Abtransport aus. "Am 30. Juli verließ ein Zug mit Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Drucken und anderen Kunstobjekten der Dresdner Sammlungen die Stadt. Die restlichen Kunstwerke verblieben in Pillnitz […] die Sowjets in einem Steinbruch bei Groflcotta im Kreis Pirna. Dorthin war ein Teil der Dresdner Gemäldegalerie ausgelagert worden, die zu den weltbesten Sammlungen gehörte und unter anderem Raffaels Sixtinische Madonna enthielt. Bald darauf stieß man auf zwei weitere Hauptdepots mit Kunstschätzen aus der Dresdner Galerie, eines im Schloss Weesenstein und das andere nahe der tschechischen Grenze bei […] Die Kunstbeutebrigaden sicherten die Funde und organisierten den Transport nach Schloss Pillnitz in Dresden, wo das Sammeldepot für die Beutekunst aus Sachsen eingerichtet wurde.(261)      Am 30. Mai 1945 unterrichtete Marschall Konew Stalin telegraphisch über den Fund der Schätze aus der Dresdner Galerie. Stalin antwortete Konew am 12. Juli: "Gewähren Sie notwendige Hilfe für den Abtransport der […]

Leseprobe zu Eva Züchner: Der verschwundene Journalist. Teil 2

Vorgeblättert 25.02.2010 […] S.21 ff Volontariat in Dresden Operette, "Entartete" Kunst, Clowns und Lokales beim Dresdner Anzeiger  Am 24. April 1933 beginnt Gerhart Weises Ausbildung zum Schriftleiter bei der regionalen Tageszeitung Dresdner Anzeiger. 1730 gegründet, ist sie die älteste in Dresden erscheinende Zeitung überhaupt. Vor zwei Jahren im Freiheitskampf noch als "gutbürgerlich" geschmäht, ist sie nun, unter der Regie […] Wochen später hat Dresden die "Richtung weisenden" Worte in die Tat umgesetzt, so dass alle kunstinteressierten Dresdner über die "Ausgeburten" der "Repräsentanten des Verfalls" im Neuen Rathaus den Kopf schütteln können. Richard Müller profitiert auch persönlich von dieser Aktion: In der leer geräumten Gemäldegalerie ist nun Platz für die dem 19. Jahrhundert verhafteten Werke der Dresdner Akademieprofessoren […] Kunst- und Kulturlebens vorantreiben.       Noch bevor der junge Gerhart sein Volontariat antritt, ist das neue "Kunst- und Kulturleben" in Dresden schon weit gediehen. Im März 1933 wird Fritz Busch, der international hoch angesehene Generalmusikdirektor des Dresdner Opernhauses, aus dem Amt gejagt, ernennt die neue Stadtverwaltung den neuen Reichskanzler zum Ehrenbürger der Stadt und beschließt die U […]

Siegfried Jägendorf: Das Wunder von Moghilev

Vorgeblättert 20.08.2009 […] Fähigkeiten basierte. Zum Autor: Schmiel Jägendorf (nach dem Studium nannte er sich Siegfried) wurde 1885 in der Bukowina der Habsburger Monarchie geboren. Er studierte Elektrotechnik in Mittweida bei Dresden, war in Czernowitz Direktor der Siemensniederlassung und gründete später in Wien eine Fabrik. Das mondäne Leben zwischen Wien und Budapest war ihm vertraut. 1938 entkam er in Wien der Gestapo, flüchtete […]

Leseprobe zu Friedrich Christian Delius: Die Frau, für die ich den Computer erfand. Teil 3

Vorgeblättert 06.07.2009 […] natürlich besonders fleißig gereist und gewandert werden, Mecklenburg, Brandenburg, Thüringen warten und haben noch Zimmer frei, und das Jägerschnitzel kostet zwei, drei Mark weniger. Heute muss man in Dresden gewesen sein, in Potsdam, aber von der wichtigsten Maschine unserer Zeit muss man nichts wissen, immer noch nicht ... Kurz und gut, keiner von den tüchtigen Wanderern würde auf den Höhen der Vorderrhön […]

Kommentare machen schön

Vom Nachttisch geräumt 20.03.2006 […] Barbarei. Diese Einheit in jedem einzelnen Staate herzustellen, war der Traum einer Generation, die gegen diese Einheit verloren hatte. In Erich Kästners Artikel über seinen ersten Besuch im zerstörten Dresden findet sich folgende Passage: "Freunde hatten gesagt: 'Fahre nicht hin. Du erträgst es nicht.' Ich habe mich genau geprüft. Ich habe den Schmerz kontrolliert. Er wächst nicht mit der Anzahl der Wunden […] Von Arno Widmann

Vorgeblättert

Vorgeblättert 01.09.2005 […] keine persönliche Erinnerung mehr hatte. Das westliche Fernsehen und der Hörfunk hielten Deutschland aber noch zusammen - und zwar nicht nur im Wetterbericht, wo die Landkarte noch von Düsseldorf bis Dresden reichte, sondern vor allem in vielen Sendungen und Berichten. Der Empfang westlicher Hörfunk- und Fernsehprogramme war Privatpersonen in der DDR zwar nie ausdrücklich verboten, doch wer sich in den […] Studenten boykottiert. Die hörten lieber Radio Luxemburg, Deutschlandfunk oder den Sender Freies Berlin.      ARD und ZDF waren fast überall in der DDR terrestrisch zu empfangen. Nur im Elbtal und in Dresden war das technisch unmöglich. Deswegen wurde die ARD/ZDF-freie Zone gern "Tal der Ahnungslosen" genannt. Westliche Radiosender waren dort freilich auch über Mittel- und Kurzwelle zu hören. Gerade für […]