Perlentaucher-Autor

Thierry Chervel

Thierry Chervel, geboren 1957, hat in Berlin Musikwissenschaften studiert. Er war Redakteur bei der taz (Film, Musik, Tagesthemen), freier Autor bei der FAZ und anderen Zeitungen, Kulturkorrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Paris und Redakteur auf der Berliner Seite der Süddeutschen. Thierry Chervel ist Mitbegründer des Perlentauchers. Er hat auch an der Website für seinen jüngst verstorbenen Vater Marc Chervel mitgearbeitet.
Bücher von Thierry Chervel finden Sie hier.
Rubrik: Essay - 16 Artikel - Seite 1 von 2

Wo der Hammer hängt

Essay 04.03.2021 Laut Aleida Assmann, den versammelten deutschen KulturfunktionärInnen und über tausend zustimmenden KünstlerInnen kann man entweder einen richtigen oder einen falschen Antisemitismusbegriff haben. Wer letzteren verwendet, ist "rechts", weil er "Unterdrückungserzählungen monoploisieren" will. Krasser wurde der Holocaust seit Ernst Nolte nicht relativiert. Aber zum Trost hat diese Schule noch ein "Sowohl als auch" parat: BDS zum Beispiel ist sowohl falsch als auch richtig. Ein Paradigmenwechel, und wie er zu Politik wird. Von Thierry Chervel

Stakkato der Infamie

Essay 18.12.2017 Lamya Kaddor hat die religionskritische Autorin Necla Kelek über Jahre mit einem verfälschten Zitat desavouiert. Eine ganze Kohorte bekannter Autoren und Autorinnen von Hilal Sezgin über Wolfgang Benz, Cem Özdemir, Klaus Jürgen Bade bis hin zu Jakob Augstein hat das Gerücht bis zum Überdruss wiederholt. Nein, Kelek behauptet nicht "frei von der Leber weg", dass muslimische Männer es zur Not mit Tieren treiben. Kaddor behauptet, dass Kelek das behauptet. Von Thierry Chervel

Fast wie bei Amazon - Rechteeinkauf bei der FAZ

Essay 28.09.2007 Die FAZ darf selbstverständlich Rechte an ihren Artikeln elektronisch weitervertreiben. Das tut sie auf ihrer Website faz-archiv.de. Der Perlentaucher (mehr zum Prozess der FAZ und SZ gegen den Perlentaucher, in dem es auch um Urheberrechte geht, hier, mehr zur Auseinandersetzung zwischen FAZ und Perlentaucher hier) hat's ausprobiert. Unsere Wahl fiel auf Günter Grass' Nobelpreisrede, die in der FAZ vom 9. Dezember 1999 veröffentlicht war. Von Thierry Chervel
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