Selbstentwürfe. Zur Poetik des Ich bei Valery, Rilke, Celan und Beckett

A. Francke Verlag, Tübingen 2005
Das Ich galt der Tradition als Quell aller Wahrnehmung und poetischen Schöpfung. Seit Nietzsche aber wird ein mit sich identisches Selbstbewusstsein bezweifelt. Doch Valery, Rilke, Celan und Beckett glauben nicht an den Tod des Subjekts und suchen die subjektive Bedingung des Schreibens neu zu fundieren. Dabei zeigt sich, dass ein Ich selbst dann vorausgesetzt werden muss, wenn es begrifflich nicht erfasst werden kann. Die Studie analysiert vier exemplarische Prosawerke und legt dar, wie das Problem der Selbstbegründung noch literarische Form und Methode diktiert.

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