Marx in Soho. Dramolett für eine Stimme

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2000
Aus dem Amerikanischen von Heide Sommer. Durch einen bürokratischen Fehler der "Oberen Behörde" erscheint Karl Marx nicht, wie geplant und beantragt, im Soho Londons, sondern im New Yorker Soho der Gegenwart. Hier sieht er sich mit sozialen Problemen konfrontiert, die ihm nur allzu vertraut sind und über die er mit Gusto und Verve herfällt. Wie es aber bei älteren Herrschaften so geht, schweift er schnell ab, und wir erfahren und alles, und endlich die Wahrheit, über seine Ehe, die Liebe zu seiner Frau und den Kindern, den Abscheu vor frühen "Marxisten" und die tumultuösen Debatten mit dem trinkfreudigen Freund und Erzgegner Bakunin. Zinn läßt Marx erneut über die eigenen Thesen nachdenken, kräftig herausgefordert von der immer kritischen Ehefrau Jenny und der brillanten Tochter Eleanor.

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