Ernst Fischer. Texte und Materialien

Sonderzahl Verlag, Wien 2000
Viele Rollen haben Ernst Fischers Profil geprägt: Als Feuilletonredakteur der "Arbeiter-Zeitung" verlieh er dem Lebensgefühl einer linksorientierten, durch den Krieg geprägten jungen Generation emphatischen Ausdruck. Zurückgekehrt aus dem Moskauer Exil wurde Fischer der erste Unterrichtsminister der Zweiten Republik, um in den 60er Jahren zu einem der führenden undogmatischen marxistischen Theoretiker zu avancieren. Prag 1968 war für den 1969 aus der KPÖ Ausgeschlossenen nicht zuerst das Scheitern eines Experiments, sondern für einen historischen Augenblick die Verwirklichung von Freiheit. Der Band bringt neben unveröffentlichten Texten und Materialien aus dem Nachlass ausgewählte Briefwechsel mit John Berger, Georg Lukacs und Ernst Bloch sowie Essays, die die intellektuelle und biografische Entwicklung nachzeichnen.

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