Efeu - Die Kulturrundschau

Die Kuhglocke dengelt prägnanter

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28.10.2022. In der Welt fürchtet Hermann Parzinger, dass Museen künftig zu Hochsicherheitstrakten werden. Die Jungle World warnt: Kim de l'Horizons "Blutbuch" kann Spuren von Homophobie enthalten. Die SZ blickt mit dem skeptischen Staunen des Magnum-Fotografen Thomas Hoepker auf die USA der Sechziger. Die FAZ wirft einen Blick auf das korrumpierte griechische Theater, die nachtkritik erlebt in Tiflis georgisches Theater auf Identitätssuche. Im Perlentaucher stürzt sich Patrick Holzapfel in den Magmafluss der Bildwelten von Sara Dosas "First Love". Und die SZ experimentiert mit dem von Giles Martin gesäuberten "Revolver" der Beatles.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 28.10.2022 finden Sie hier

Kunst

Bild: ©Thomas Hoepker | Magnum Photos, 1963, Detroit, Michigan, USA

"Amerikanischer als Uncle Sam" - "und zugleich vom skeptischen Staunen des europäisch geprägten Blicks geprägt", scheinen Juliane Liebert in der SZ die Aufnahmen des Magnum-Fotografen Thomas Hoepker, die derzeit in der kleinen Berliner Galerie Buchkunst zu sehen sind: "Neben sechs großen, farbigen Bildern aus den Achtzigern finden sich auch ausgewählte Schwarz-Weiß-Bilder Hoepkers an den Wänden, entstanden bei seinem USA-Roadtrip 1963. Hoepker hat oft nur zwei-, dreimal pro Motiv abgedrückt - man bildet sich beim Betrachten der Bilder ein, dass man das spüren kann: Ein Taxifahrer liest in seinem Wagen in Las Vegas von der Ermordung J. F. Kennedys, die Schriftart der Titelzeile der Zeitung doppelt sich in seinem Taxischild. In einem Ghetto hängt ein Truthahnwerbeplakat, darauf ein unendlich fetter Truthahn, der von einem Mädchen und einem Mann angebetet wird. Andy Warhol schaut durch eine grüne Folie. Zwei unfassbar cool gekleidete schwarze ältere Damen betrachten einen durch ihre dicken Brillen."

Bild: Sylvie Fleury. First Spaceship on Venus (Soft Rocket in Silver 1). 1999.  © bei der Künstlerin. Creditline: Privatsammlung Zürich. Photo Credit: Julian Salinas

"Runde Ärsche" und Kugelbäuche bei Tschabalala Self in der Ausstellung "Make Room" im Le Consortium Dijon, stereotype Schaufensterpuppenkörper bei Leila Hekmat in der Ausstellung "Female Remedy" im Berliner Haus am Waldsee Berlin - da fragt sich Sophie Jung in der taz: Kehrt die feministische Groteske in der jungen Kunst zurück? Dagegen hätte Jung offenbar nichts, vor allem, wenn sie so amüsant daherkommt wie in der Ausstellung "Fun Feminism" im Kunstmuseum Basel: Dort ist "auch das pastellfarbene, wunderbare, ikonografische Potpourri von Pauline Curnier Jardin zu sehen. Sie zeigt dort mit 'Q'un Sang Impur' die lose Neuverfilmung von Jean Genets 'Un Chant d'Amour' (1950). Curnier Jardin ersetzt aber Genets glänzende Männerkörper durch Frauen nach der Menopause. Im Schutz der bröckelnden Wände ihrer Gefängniszellen zelebrieren sie ihre neu gewonnene erotische Kraft. Und im Moment der Begehrens bluten sie wieder. Auch Pauline Curnier Jardin bettet ihre Filme häufig in theatrale Installationen."

Im Welt-Gespräch mit Dorothea Schupelius ärgert sich Hermann Parzinger nicht nur über die "Sachbeschädigung" durch die Klimaextremisten. Sie attackieren auch das Museum als offenen Ort, sagt er: "Wir vertrauen unseren Besucherinnen und Besuchern. So viele Werke, nicht nur in der Berliner Gemäldegalerie, auch auf der Museumsinsel sind ohne Schutz, ohne Panzerglas, so dass die Besucher wirklich die Aura des Originals wahrnehmen können. Wir wollen den Menschen Kunst und Kultur nahebringen. Aber wenn sich Museen zu Hochsicherheitstrakten entwickeln, dann werden sie genau das nicht mehr vermitteln können." Für die Seite 3 der SZ hat Renate Meinhof mit der Restauratorin des Bildes, Felictas Klein, gesprochen. Derweil haben drei Klimaaktivisten im Museum Mauritshuis in Den Haag Vermeers "Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge" attackiert, meldet unter anderem der Standard mit APA.

Außerdem: Nachrufe auf den im Alter von 102 Jahren gestorbenen französischen Maler Pierre Soulages schreiben in der Welt Hans-Joachim Müller, Bernhard Schulz im Tagesspiegel und Till Briegleb in der SZ. Die Gipsmodelle der Quadriga von Johann Gottfried Schadow sind nun fertig restauriert, meldet Rolf Brockschmidt im Tagesspiegel.

Gleich in zwei großen Ausstellung ist die "Lieblingskunst der Bundesdeutschen", der Expressionismus, derzeit zu bewundern, freut sich Bernhard Schulz im Tagesspiegel nach Besuchen in den Ausstellungen "Brücke und Blauer Reiter" im Buchheim Museum in Bernried und "Expressionisten. Entdeckt - Verfemt -Gefeiert" im Essener Folkwang Museum. Besprochen werden außerdem eine Ausstellung des fotografischen Werks von Lucia Moholy im Berliner Bröhan-Museum (Berliner Zeitung) und eine Ausstellung der indischen Fotografin Gauri Gill in der Frankfurter Schirn (FAZ).
Archiv: Kunst

Literatur

Ausgerechnet in der queeren Szene, die sich dadurch definiert, dass sie jegliche Kategorisierung hinter sich zu lassen bestrebt, macht sich eine neue Form von Homophobie breit, beobachtet Dierk Saathoff: Die Geringschätzung homosexueller Männer, die sich in ihre Homosexualität nicht reinreden lassen wollen. In Kim de l'Horizons eben mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman "Blutbuch" findet er dafür Belege, wie er in der Jungle World schreibt: Die Hauptfigur, durchaus als Alter Ego Kim de l'Horizons erkennbar, räsoniert "in einer Art und Weise über Homosexualität, die herabwürdigender kaum sein könnte: 'Und ich war ja auch tatsächlich nie schwul, weil Schwulsein geht ja nur, wenn mensch daran glaubt, dass es zwei Geschlechter gibt.' ... Ein paar Zeilen weiter liest sich der Text wie folgt: 'Ich bin da, aber ich mache nicht mit in eurem binär gecodeten Knallergame, Paintball-madness, Unterdrückungs-Funpark. Ich schlage das Erbe der protofaschistoiden Sexualität schwuler Männlichkeiten aus.' Aus diesen Zeilen spricht keine Selbstkritik beziehungsweise Selbstreflexion, wie das noch bei Rosa von Praunheim der Fall war. Diese Zeilen drücken pure Abscheu aus, und einen Hass, der sich ganz unverblümt gegen prinzipiell alle schwulen Männer richtet - eigentlich Material für einen kleinen Skandal, doch die zahlreichen Rezensionen des Buchs erwähnten die Passage nicht."

Außerdem: Sergei Gerasimow schreibt in der NZZ weiter Kriegstagebuch aus Charkiw. In den "Actionszenen der Weltliteratur" erinnert Gisela Trahms an Sylvia Plaths erstes Date. Besprochen werden unter anderem Garielle Lutz' "Geschichten der übelsten Sorte (ZeitOnline) und Roland Kaehlbrandts "'Deutsch'. Eine Liebeserklärung.Die zehn großen Vorzüge unserer erstaunlichen Sprache" (FAZ).
Archiv: Literatur

Bühne

In Georgien explodieren die Mieten seit die Russen über die offene Grenze kommen, überall sind antirussische Graffitis zu sehen - die Russen sind hier nicht willkommen, schreibt Esther Slevogt (nachtkritik) in einem Theaterbrief aus Georgien. Sie hat den "Georgian Showcase" besucht, ein im Jahr 2008  gegründetes Theaterfestival, und ist alten Griechen, georgischen Klassikern und alten Bekannten begegnet, etwa in Zurab Getsadzes Inszenierung von Heiner Müllers "Hamletmaschine", die die "Paradoxien der jüngeren georgischen Geschichte" verhandelt: "Zum Beispiel das Paradox, dass die ersten Forderungen nach der Unabhängigkeit Georgiens von der Sowjetunion 1956 ausgerechnet von Gegnern der Entstalinisierung kamen, die nämlich in der Entsorgung des stalinschen Erbes eine Verschwörung gegen Georgien sahen. Lange war man stolz auf geborenen Georgier Iosseb Dshugashvili genannt Josef Stalin, der die gesamte große Sowjetunion anführte und den Großen Vaterländischen Krieg gewonnen hatte. Als nach den 20. Parteitag der KPDSU drei Jahre nach Stalins Tod sein Nachfolger Nikita Chruschtschow Anfang des Jahres 1956 dessen Verbrechen enthüllte, war der georgische Nationalstolz verletzt, kam der Verdacht einer Verschwörung Moskaus gegen Georgien auf."

Derweil hat sich Simon Strauss (FAZ) in der griechischen Theaterszene umgesehen. Welche Rolle spielt das Theater heute in Griechenland? "Auf internationalen Theaterfestivals ist vom griechischen Schauspiel wenig zu sehen. In den transnationalen Kritikumschauen kommt die Szene nicht vor. Es scheint, als ob das griechische Theater - im Gegensatz etwa zu dem vom Balkan - unterhalb der europäischen Wahrnehmungsschwelle bliebe. Warum?" "Generell leide das Theater in seinem Heimatland unter dem Einfluss der Parteipolitik", erklärt ihm der Regisseur Sotiris Roumeliotis, "denn alle Führungspositionen würden von der gerade amtierenden Regierung bestimmt."

Bild: Rogelio de Egusquiza y Barrena. Parsifal. 1903. Photographic Archive. Museo Nacional del Prado, Madrid.
Wehmütig angesichts der gegenwärtigen "Biedermeierisierung des Publikumsgeschmacks" spaziert Egbert Tholl (SZ) durch die Ausstellung "Die Oper ist tot - es lebe die Oper" in der Bundeskunsthalle Bonn, die ihm nochmal die einstige Opulenz der Oper vor Augen führt: "Guckt man genauer hinter die Opulenz der Ausstellung, entdeckt man die Avantgarde, die Oper auch immer war und ist. Man vergisst zu leicht, dass die Häuser, die hier gefeiert werden, Uraufführungshäuser waren, weil sich die Idee eines wiederkehrenden Repertoires, das man so pflegen wollte wie etwa Gustav Mahler in seiner Zeit als Wiener Opernchef, erst im Laufe des 19. Jahrhunderts herausbildete. Die Nazis schließlich vernichteten einen Opernbetrieb, der permanent neue Werke produzierte, die das Publikum auch sehen wollte. Daran wurde nie mehr angeknüpft, die Innovation verlagerte sich zusehends von neuen Werken zur Interpretation alter."

Außerdem: Nach der viel gescholtenen ersten Spielzeit unter Serge Dorny wollte der Intendant der Münchner Staatsoper sich mehr auf die "Bedürfnisse der Zuschauer" einlassen, erinnert Marco Frei in der NZZ. Und dann steht zum Spielzeit-Auftakt mit Benedict Andrews' Neuinszenierung von Mozarts "Cosi fan tutte" eine dicke SUV-Limousine aus der Bühne? Ausgerechnet der Herstellers, der "Global Partner" der Bayerischen Staatsoper ist? Nun denn. In der SZ erlebt Reinhard J. Brembeck immerhin einen "wundervoll leichten" Abend.
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Archiv: Bühne

Film

Als würde die Welt gleichzeitig auf- und untergehen: "Fire of Love" von Sara Dosa

Das Vulkanologen-Ehepaar Katia und Maurice Krafft, 1991 bei einem Ausbruch ums Leben gekommen, hinterließ ein umfangreiches Archiv mit teils schier überwältigenden Aufnahmen. Gleich zwei Filmemacher schöpfen mit vollen Händen daraus: Werner Herzog in "Die innere Glut" (derzeit online bei Arte) und die Anthropologin Sara Dosa, der mit "Fire of Love" der "schönere und umfassendere Film gelungen" ist, wie Patrick Holzapfel im Perlentaucher schreibt, nachdem er sich mit dem Enthusiasmus eines jugendlichen "Was ist Was"-Lesers in den Magmafluss dieser Bildwelten gestürzt hat. "Tatsächlich kann man manchmal kaum fassen, was man da sieht und vor allem, wie nah die beiden Forscher an dieses Unfassbare treten. Die Kraffts dokumentierten die Naturerscheinungen und ihre Arbeit, um besser zu verstehen und anschaulicher kommunizieren zu können. Das wird klar in einem in der Originalversion von Miranda July eingesprochenen Voice-Over, der immer so klingt, als würde die Welt gleichzeitig auf- und untergehen."

Vom Kleinkriminellen zum Rapstar: Fatih Akins "Rheingold"

Fatih Akins "Rheingold", ein lose an der historischen Realität orientiertes Biopic über den Gangster und Rapper Xatar, fällt bei der Kritik durch. "Kinoästhetisch belanglos und erzählerisch lapidar", findet FAZ-Kritiker Daniel Haas den Film. FR-Kritiker Daniel Kothenschulte vermisst den aufbrausenden Kinomaniker Akin, dem früher alle Festivals zu Füßen lagen: Dem Film fehle "bei allem Unterhaltungswert eben über weite Strecken jene besondere Freiheit im Ausdruck, dieser beißende Glanz, der Akin zu einem der wenigen Weltstars unter deutschen Regisseuren gemacht hat. Bevor erst im letzten Akt des Films Hip-Hop überhaupt ein Thema wird, überhöht der Film mit großen Gesten den nicht wirklich interessanten Karrierismus eines aufstrebenden Kleinkriminellen." Es "vermischt sich das Banale mit dem gewollt Heroischen". In der Welt führt Hanns-Georg Rodek durch das Straftatenregister des Rappers und sieht "einen Film übers Flüchten, übers Erwachsenwerden, übers Dealen, übers Musikmachen, über einen großen Coup. Darin liegt letztlich auch das Unbefriedigende an Akins Film, dass er zu verliebt in seine Action-Elemente ist, um den Musiker zu erklären".

Weitere Artikel: Andreas Scheiner spricht für die NZZ mit Werner Herzog, über den diese Woche ein Porträtfilm von Thomas von Steinaecker in den Kinos anläuft. Besprochen werden Halina Reijns Horrorfilm "Bodies Bodies Bodies", an dessen Humor Perlentaucher Rajko Burchardt sehr viel Freude hat, Nicholas Stollers schwule RomCom "Bros" (ZeitOnline, mehr dazu bereits hier) und die auf Amazon gezeigte SF-Serie "Peripherie" nach dem gleichnamigen Roman von William Gibson (Freitag).
Archiv: Film

Design

Tillmann Prüfer beugt sich für seine Stilkolumne im ZeitMagazin über den Trend zum Chain-Bra, der ihn vor einige Rätsel stellt: Fortlaufend werde das Ende des BHs ausgerufen und "nun ist ausgerechnet der sinnloseste und unbequemste aller Büstenhalter in der Instagram-Version zurück. Demnächst werden Feministinnen nicht nur BHs verbrennen, sondern auch Ketten sprengen müssen."
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Stichwörter: Mode, Büstenhalter

Musik

Mit einer Notensammlung und einem Album mit Neueinspielungen wirft die US-Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington ein Schlaglicht auf den oft übersehenen Beitrag von Musikerinnen und Komponistinnen zur Geschichte des Jazz, freut sich Sophie Emilie Beha in der taz. Knapp ein Jahrhundert umspannt die Reise und überall wurde Carrington fündig: Zu erleben ist "die ganze Bandbreite anerkannter Größen, aber auch junger Visionärinnen, vergessener Heldinnen und Pionierinnen des Jazz. ... Natürlich ist 'New Standards Vol. 1' ein politisches Album. Aber es allein auf den gesellschaftlichen Aspekt zu begrenzen, wäre viel zu kurz gedacht. Die enthaltene Musik ist vor allem ein Zeugnis von exzellenten Künstlerinnen. Ihre technische Brillanz stellen sie nicht in den Dienst von Perfektion, sondern von Atmosphäre und Lebendigkeit." Carrington "vereint Stilistiken, Zupackendes und Dahinfließendes; und den Wunsch nach einer Zukunft, in der Jazzstandards nicht mehr nur von Männern stammen."

Mit "Revolver" experimentierten die Beatles 1966 erstmals mit den künstlerischen Möglichkeiten eines Tonstudios, jetzt erscheint das Album in einer neuen Abmischung von Giles Martin neu, der aus den alten Tapes dank avancierter Digitaltechnik das Letzte rausholt. Das Ergebnis klingt "vor allem sauberer, geräumiger, irgendwie leibhaftiger", findet Thomas Bärnthaler in der SZ. "Die Tamburins rasseln krisper, die Kuhglocke in 'Taxman' dengelt prägnanter. Es hört sich ziemlich fantastisch an - gutes Hi-Fi-Equipment vorausgesetzt." Für den Tages-Anzeiger versenkt sich Jean-Marie Büttner in dem Klangband, das ihm dieses "Meisterwerk der stilistischen Vielfalt" bietet und staunt, welche Facetten ihm die neue Abmischung ans Ohr bringen. Hier der neue Mix von "Tomorrow Never Knows", dem man bei dieser Gelegenheit gleich noch ein hübsch animiertes Video verpasst hat:



Weitere Artikel: Für VAN spricht Luciana Rangel mit dem brasilianischen Musiker Edu Krieger über die Lage und Stichwahl in Brasilien sowie über Kriegers Bolsonaro-Satiren. Im VAN-Interview zum 80. Geburtstag blickt Frank Schneider auf seine Zeit als Intendant des Konzerthauses Berlin zurück. Andrian Kreye porträtiert in der SZ den Jazz-Saxofonisten Marius Neset, dessen davon galoppierender Musik mit ihren "nichtlinearen Strukturen" er nur staunend hinterblicken kann. Klaus Heinrich Kohrs widmet sich in einem großen Essay für das VAN-Magazin Hector Berlioz' "Messe Solennelle", die er als Gründungsdokument der Moderne liest. In seiner VAN-Reihe über Komponistinnen schreibt Arno Lücker hier über Katherine Balch und dort über Morfydd Owen. Und Eric Pfeil erinnert sich in seinem Poptagebuch beim Rolling Stone an die Rocker von Styx.

Besprochen werden Carla Dal Fornos Album "Come Around" (taz) und die Autobiografie der Schlagersängerin Mary Roos (BLZ).
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