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Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

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Archiv: Bücherschau

Die Kostbarkeit des Wortlauts

22.07.2015. In seiner Biografie von Georg Forster gelingt es Jürgen Goldstein, den Naturforscher mit dem Revolutionär zu verbinden, stellt die NZZ begeistert fest. Von der Leidenschaft, Wissensgier und Eifersucht dreier junger Ethnologen erzählt Lily King in "Euphoria" der faszinierten SZ. Und die FAZ liest die Erinnerungen der Wiener Burgschauspielerin Elisabeth Orth.

Ästhetik der Planlosigkeit

21.07.2015. Die NZZ erkennt beim Lesen von Ulrich Peltzers neuem Roman "Das bessere Leben": Hilfe bei der Kontingenzbewältigung ist hier nicht zu erwarten. Die SZ liest beeindruckt, wie Sebastian Voigt in seinem Buch "Der jüdische Mai '68" die Biografien von André Glucksmann, Daniel Cohn-Bendit und Pierre Goldman zusammenführt. Von Wilfried Buchta lässt sie sich die penible Bürokratie des Islamischen Staats erklären. Die FAZ übt das wollüstige Versinken mit Frank Witzels Roman "Die Erfindung der Roten Armee..."

Keine seelischen Fluten

20.07.2015. Die SZ spürt geradezu körperlich die Wucht, mit der Jean Prévost in "Das Salz in der Wunde" seinen Parvenü-Helden auf die Karrierebahn katapultiert. Die FR lernt von Claire Hajajs Roman "Ismaels Orangen", dass Love and Peace nicht unbedingt für den Nahen Osten taugen. In der taz erkennt Stephan Wackwitz in Emily Dicksons Gedichten eine radikale Form des Poesiebucheintrags.

Die Wucht und Überzeugungskraft des Faktischen

18.07.2015. Das Gründungsprogramm eines literarischeren Journalismus oder einer journalistischeren Literatur meint die taz im Werk von James Agee auszumachen. Voller Faszination liest sie auch Tobias Sommers Roman "Jagen 135". Elif Shafak versetzt die NZZ mit ihrem märchenhaften Roman "Der Architekt des Sultans" ins Istanbul des 16. Jahrhunderts. Und Bov Bjerg erzählt der bewegten Welt in "Auerhaus" ganz unnostalgisch von der Magie des Erwachsenwerdens.

Das Wuseln des Konkreten

17.07.2015. Harper Lees frühes "Mockingbird"-Manuskript "Gehe hin, stelle einen Wächter" beschäftigt weiter die Kritik: Hochaktuell, staunt die SZ. Aber das Zeug zum Klassiker hat es nicht, meint die NZZ. Die FAZ ist beeindruckt, wie Michaela Krützen anhand dreier Klassiker eine ganze Filmgeschichte entwirft. Und die SZ freut sich, dass das Sams zurück ist, und zwar doppelt.

Das Grauen benennen, aber dem Wahnsinn widerstehen

16.07.2015. Harper Lees wiederentdeckter Debütroman "Gehe hin, stelle einen Wächter" wird sämtlichen hohen Erwartungen gerecht, versichert die FAZ. Die FR findet, er wäre besser nicht veröffentlicht worden. Die SZ ist tief beeindruckt, wie Stevan Tontic in seinen Gedichten Ästhetik und Ethik vereint. Und die Zeit amüsiert sich prächtig mit Joachim Lottmanns Roman "Happy End" (von dem die FAZ vehement abrät).

Die Kunstfigur eines idealen weißen Mittelschichtlers

15.07.2015. Die FAZ bejubelt James Purdys wiederaufgelegten Roman "Die Preisgabe" aus dem Jahr 1967. Harper Lees zehn Jahre zuvor entstandener Debütroman "Gehe hin, stelle einen Wächter" stimmt die Welt hingegen nachdenklich. Die NZZ liest mit großem Gewinn Vea Kaisers Familiensaga "Makarionissi" und Marianna Butenschöns Biografie der deutschstämmigen Romanow-Zarin Maria. Und die SZ reist mit Andrzej Stasiuks Fernwehgeschichten in die Tiefe der Zeit.

Wildnis noch auf dem kleinsten Areal

14.07.2015. Die NZZ blickt entsetzt mit Werner Bätzing in die Zukunft der entvölkerten und zum Freizeitpark verkommenen Alpen. Vom britischen Naturschriftsteller Robert Macfarlane lässt sie sich dann versichern, dass die Nachbarschaft von Tier und Mensch möglich ist. Die FAZ liest fasziniert Jürgen Goldsteins Biografie des Reiseschriftstellers und Jakobiners Georg Forster. Die FR rühmt Victor Klemperers Revolutionstagebuch "Man möchte immer weinen und lachen in einem".

Her mit dem Wissen!

13.07.2015. Die SZ geht mit Arthur Conan Doyle als jungem Schiffsarzt auf Walfang im Polarmeer und empfiehlt Christiane Neudeckers "Sommernovelle" als leichthändige Lektüre zu Leben und Tod, Unschuld und erste Liebe. Die FAZ liest Kinderbücher, zum Beispiel von Peter Hacks, der schon in den Siebziger wusste, dass Ratten wie Kraken durchs Bücherfressen schlau werden.

Well-made das Ganze

11.07.2015. Die FAZ bekommt mit Luigi Pirandello "Angst vor dem Glück", aber längst nicht genug! Die NZZ wird mit Alain Mabanckou morgen zwanzig. Die Welt möchte mit Victor Klemperer "immer weinen und lachen in einem". Die taz geht mit Uwe Nettelbeck in den Kaufhausbrandstifterprozess.

Das kleine Scheitern

10.07.2015. Mit "Domestik" gewährt Charly Wegelius einen faszinierenden Einblick in den Radsportkosmos, freut sich die FAZ. Außerdem liest sie sich durch "Hauptwerke" und "Ausgewählte Werke" und insgesamt knapp 7000 Seiten Hegel. Die FR verbringt mit Otto A. Böhmer einen vergnüglichen "Calwer Frühling". Und die SZ kommt mit Philip Waechters Kinderbuch "Endlich wieder zelten!" mächtig in Ferienstimmung.

Wir sind die Menschen auf den Wiesen

09.07.2015. Nach der Lektüre von Jürgen Goldsteins Biografie Georg Forsters wünscht sich die Zeit eine Forster-Ausstellung zur Eröffnung des Humboldt-Forums. Großes Vergnügen hat ihr auch die von Evelyne Polt-Heinzl und Christine Schmidjell herausgegebene Lyrik-Anthologie "Juli" bereitet. In "Die alte Dame in Marrakesch" nimmt Fouad Laroui die französischen Vorurteile über Marokko aufs Korn, freut sich die SZ.

Poröser Geier kreist über dem Fluss aus Fusseln

08.07.2015. Die FAZ staunt über den assoziativen lyrischen Kosmos von Ulf Stolterfoht, der von der Offenbarung des Johannes bis zur brasilianischen Dichterin Simone Homem de Mello reicht. T.C. Boyle macht die NZZ mit seinem Roman "Hart auf hart" auf Missstände in der amerikanischen Gesellschaft aufmerksam. Und Artur Beckers Novelle "Sieben Tage mit Lidia" zieht die FR mit soghaft antivirtuoser Sprache in ihren Bann.

Aufreizende Gemütsruhe

07.07.2015. SZ und FAZ lesen mit angehaltenem Atem Victor Klemperers Revolutionstagebuch von 1919 und erleben ihn als etwas überdrehten Kriegsfeuilletonisten, gewinnen aber erhellende Einblicke in das Münchner Bürgertum. Die NZZ geht vor dem Briefschreiber Goethe auf die Knie. Die SZ erhascht mit Xifan Yangs chinesicher Familiengeschichte "Als die Karpfen fliegen lernten" einen Blick in die Zukunft.

Teil einer grotesken Wirklichkeit

06.07.2015. Makaber und vor Sarkasmus strotzend findet die SZ Hassan Blasims Geschichten aus dem Irak "Der Verrückte vom Freiheitsplatz" und deshalb umso wahrer und dringlicher. In Gerd Fuchs' Novelle "Liebesmüh" erlebt sie den Bahnhof als melancholisches Zentrum einer surrealen Romanze. Die taz liest mit Trauer um die früh verstorbene Autorin Marina Keegan den Erzählband "Das Gegenteil von Einsamkeit".