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Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

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Archiv: Bücherschau

Teil einer grotesken Wirklichkeit

06.07.2015. Makaber und vor Sarkasmus strotzend findet die SZ Hassan Blasims Geschichten aus dem Irak "Der Verrückte vom Freiheitsplatz" und deshalb umso wahrer und dringlicher. In Gerd Fuchs' Novelle "Liebesmüh" erlebt sie den Bahnhof als melancholisches Zentrum einer surrealen Romanze. Die taz liest mit Trauer um die früh verstorbene Autorin Marina Keegan den Erzählband "Das Gegenteil von Einsamkeit".

Weiblicher Hiob oder Höllenhündin

04.07.2015. Als editorische Großtat preist die NZZ Al Imfelds Anthologie "Afrika im Gedicht", die sich auch als Ideengeschichte des modernen Afrikas lesen lasse. Vergnügt liest sie zudem Emil Hackls "anarchistisch nonchalanten" Roman "Acht Tage bis Montag". Die FAZ freut sich über Saphia Azzeddine prallen Zuwandererroman "Mein Vater ist Putzfrau". Die Welt huldigt der österreichischen Dichterin Christine Lavant. Die SZ versinkt in Tim Parks' Kriminalromanen um den sympathischen Schurken "Mr. Duckworth". Und die taz liest Horror-Comics.

Durch das Dickicht des Mittelklassedaseins

03.07.2015. Matthew Thomas' Roman "Wir sind nicht wir" über eine irische Einwandererfamilie in New York ist nicht nur sehr dick, sondern auch wirklich groß, versichert die SZ. Außerdem folgt sie Otfried Höffe auf eine philosophische Ballonfahrt in die Freiheit. Die FR arbeitet sich in einer dritten Besprechung an Jan Assmanns Studie "Exodus" ab. Und die FAZ studiert, was der mittelalterliche arabische Philosoph Avempace "Über das Ziel des menschlichen Lebens" zu sagen hatte.

Sätze von glasklarer Schönheit

02.07.2015. Mit "Venus siegt" erweist sich Dietmar Dath einmal mehr als einzig relevanter deutscher Science-Fiction-Autor der Gegenwart, meint die Zeit. Als Kreuzung aus Kafka und "Baumeister Bob" beschreibt die FAZ Heinrich Steinfests Roman "Das grüne Rollo". Die FR lässt sich von Ernest van der Kwast von der Liebe, vom Scheitern und vom Triumph erzählen. Und die NZZ lässt sich von Andrea Gersters Roman "Verlangen nach mehr" an der Nase herumführen.

Liebe ist schneller als der Schall

01.07.2015. Analytisch klar und feinfühlig zugleich findet die SZ Ursula Krechels Porträts von Pionierinnen. Die faszinierte FAZ liest Sjóns Roman "Der Junge, den es nicht gab" als expressionistische Miniatur über die Befreiung zum Künstler. Die NZZ staunt über Notker Hammersteins detaillierte Geschichte der Universität Frankfurt. Und die taz lässt sich von den schlauen Gedanken von Tex Rubinowitz mitreißen.

Künstlertum und Älterwerden

30.06.2015. Als Sensation, als wahren Geniestreich feiert die SZ Charles Haldemans wiederentdeckten Roman "Der Sonnenwächter", der von einem schwulen Roma in Nachkriegsdeutschland erzählt. Die NZZ rühmt Ippolito Nievos Dorfgeschichten "Am Ufer des Varmo". Mit Interesse liest sie auch Tomas Bannerheds Roman "Die Raben". Die FAZ widmet sich Descartes und den Passionen der Seele.

Dialekte und dunkle Gesellen

29.06.2015. Die SZ lernt mit Ismail Kadares "Schleierkarawane" Albanien als das Mutterland der Revolte kennen. Die FAZ versinkt mit Samuel Beckett in sechzig Jahren Hörspielgeschichte. Immer noch groß, auch als Hörspiel, findet sie zudem Harper Lees Südstaatenroman "Wer die Nachtigall stört".

Vermessung einer Sehnsucht

27.06.2015. Die staunende Welt lässt sich von Robert Macfarlane in die Wildnis der Britischen Inseln führen. In Adelle Waldmans Roman "Das Liebesleben des Nathaniel P." findet sie ein bemerkenswertes Porträt des zeitgenössischen Mannes. Die NZZ erliegt dem "Narrenleben" Hans Joachim Schädlichs. Die taz blickt in die Abgründe Alfred Rosenbergs. Die FR empfiehlt Essays von Eva Illouz zu Israel. Die FAZ taucht ein in eine Anthologie sowjetischer Lyrik.

Aufgeweckte Stimmen vom Rand des Getümmels

26.06.2015. Einen tiefen Einblick in die Machtverhältnisse nach dem Tod Heinrichs VIII. beschert Inger-Maria Mahlkes historischer Roman "Wie Ihr wollt" der gebannten FR. Die FAZ lernt mit dem Band "Diagnose: Krim" des Kunsttheoretikers Wladimir Velminski die Mythen und Traumata des neuen kalten Krieges besser zu verstehen. Und die NZZ zieht nach zehn Bänden von Naoki Urasawas Manga-Reihe "Billy Bat" eine begeisterte Zwischenbilanz.

Glücklose Schöpfungen

25.06.2015. Als eindrucksvolle Zumutung empfindet die FAZ Jan Himmelfarbs Debütroman "Sterndeutung". Außerdem attestiert sie Marina Keegan dramaturgisches Geschick und überraschende Lebensklugheit. Die NZZ liest mit Interesse Rainer Hoffmanns Ausführungen zu Albrecht Dürers Meisterstich "Melencolia I". Und die SZ freut sich, dass Stephan Oswald Goethes "Venezianische Epigramme" als Vorläufer der Großstadtlyrik rehabilitiert.

Periodische Knotenkonfiguration

24.06.2015. Mit "Die Ordnung der Welt" ist Ulrich Menzel ein Meilenstein der Weltgeschichtsschreibung gelungen, jubelt die FAZ. Große Freude löst bei ihr auch der postpubertär-präpotente Sound von Tex Rubinowitz aus. Die SZ zieht es nach der Lektüre von Hendrik Bohles und Jan Dimogs Architekturgeschichte und Charles Kings "Mitternacht im Pera Palace" nach Istanbul. Und die FR stimmt in die Hymne auf Ralf Rothmanns Roman "Im Frühling sterben" ein.

Hardcore-Exzentriker

23.06.2015. Die FAZ liest Neues über Salinger. Und über Franco. Die FR schaut mit Anthony Doerr "Alles Licht, das wir nicht sehen". Die SZ begibt sich zuerst mit Evelyn Waugh ins Säurebad der Ironie und dann mit Deutschland in den Tiefschlaf.

Mit großer Heiterkeit

22.06.2015. Die FAZ bespricht heute vor allem Krimis, darunter Paula Hawkins' "Girl on the Train", eine Variation von Hitchcocks "Fenster zum Hof", mit einer interessanten alkoholsüchtigen Heldin. Gut informiert fühlt sich diese Zeitung außerdem mit Ralf Langes Architekturgeschichte über "Das Hamburger Kontorhaus". Die SZ lernt von Klaus Theweleits Essay "Das Lachen der Täter": der Massenmörder ist vor allem Körper.

Metaphernscharf

20.06.2015. Die FAZ empfindet mit Detlef Siegfrieds Biografie die "modernen Lüste" des Ernest Bornemann nach. Ralf Rothmanns Roman "Im Frühling sterben" begeistert auch die SZ. Die Welt lässt mit Manfred Flügge "Das Jahrhundert der Manns" Revue passieren. Die taz empfiehlt den chilenischen Autor Alejandro Zambra.

Die kontrapunktische Form des verzweifelten Witzes

19.06.2015. Indem er analytische Distanz durch empathische Nähe ersetzt, gelingt Marcus Hernig in "Chinas Bauch" eine erfrischende Annäherung an das Reich der Mitte, freut sich die FAZ. Die FR liest mit großem Gewinn Steffen Kopetzkys historischen Roman "Risiko". Die SZ stürzt sich mit Don Winslows Krimi "Das Kartell" in die gnadenlose Gewaltspirale des mexikanischen Drogenhandels und betrachtet ergriffen Guillermo Srodek-Harts Fotografien vom Stadtrand von Buenos Aires.