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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

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Archiv: Bücherschau

Vom Logieren innerhalb eines fleischfarbenen Lappens

21.05.2015. Mit "Die Welt voran" stürzt László Krasznahorkai die FAZ in einen Strudel aus Spannung, Beklemmung und Komik. Von Mahmoud Bassiouni lässt sie sich außerdem Ansätze zu einer Versöhnung von Islam und modernen Menschenrechten aufzeigen. Carolin Callies lässt in ihrem Gedichtband "fünf sinne & nur ein besteckkasten" den Körper zu seinem Recht kommen, freut sich die NZZ. Und die Zeit ist hin und weg von Zadie Smith und ihrem Essayband "Sinneswechsel".

Expressionistische Regenbogenqualitäten

20.05.2015. Intellektuellen Phantomschmerz bereiten die posthum veröffentlichten Bände "Technologischer Totalitarismus" und "Ungeheuerliche Neuigkeiten" von Frank Schirrmacher der SZ. Die taz ist verzückt von Tommi Musturis Comic "Das Handbuch der Hoffnung". In "Die Herrscher der Welt" gewährt Bernhard Kegel einen Blick in die Zukunft der Biologie, staunt die faszinierte FAZ. Außerdem preist sie "42,195" von Matthias Politycki als Meilenstein der Marathonliteratur.

Dauerzustand des Diffusen

19.05.2015. Die NZZ ist ganz hingerissen von Catherine Safonoffs Roman "Der Bergmann und der Kanarienvogel", in dem sich eine Frau furchtbar in ihren Psychiater verliebt. Die FR staunt, wie wenig sich Hedwig Pringsheim für die Hochzeit ihrer Tochter Katja mit Thomas Mann interessierte. In der SZ lässt Hans-Martin Tillacks Recherche zur "Lobby-Republik" von einem PR-Berater besprechen, der seine Aufgabe mit unschlagbarer Geschmeidigkeit erfüllt. Und die Welt versinkt mit William McIlvanney in Glasgows Tristesse.

Wirbel und Nebenflüsse

18.05.2015. Die SZ lauscht gebannt Thomas Manns altmodisch tönender Stimme, wenn er seine Romane vorträgt oder den "Deutschen Hörern!" die antifaschistischen Leviten liest. Außerdem begrüßt sie, dass Slavoj Zizek mit "Weniger als nichts" Hegel in der Diskussion hält. Geradezu hellsichtig findet die taz Victor Serges Stalinismus-Roman "Schwarze Wasser". Leicht schwindelig wird der FAZ mit Gianrico Carofiglio und "Am Abgrund aller Dinge".

Ein fast unanständiges Vergnügen

16.05.2015. Die NZZ preist die neuen Übersetzungen von Ismail Kadares osmanischen Erzählungen "Die Schleierkarawane" und Rudyard Kiplings Indien-Roman "Kim". Die Welt huldigt dem Proust der Wetterau, der seine Provinz-Saga mit dem Band "Ort" fortstetzt. Die taz preist Lydia Tschukowskajas Roman "Untertauchen" für seine geistige Freiheit und sprachliche Meisterschaft und freut sich mit Philip Waechter auf den Sommer: "Endlich wieder zelten!"

Philologische Abbitte

15.05.2015. Als außerordentlich hellsichtig empfiehlt die FAZ die "Petersburger Tagebücher", die die Dichterin Sinaida Hippius zwischen 1914 und 1919 führte. Ebenfalls sehr lehrreich findet sie Ursula Krechels Essayband "Stark und leise" über Pionierinnen wie Christine de Pizan und Karoline von Günderrode. Die SZ liest mit großem Interesse zwei autobiografische Romane von Max Brod. Und die FR ist schwer beeindruckt von Leif Randts Science-Fiction-Roman "Planet Magnon".

Liebe ohne Leid ist wie ein Leben ohne Musik

13.05.2015. Nach der Lektüre von Robert Macfarlanes "Karte der Wildnis" geht die FAZ erstmal in einem wilden Gewässer schwimmen. Von Rudi Westendorp lässt sie sich außerdem das Altern in all seiner wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und individuellen Komplexität auseinandersetzen. Die SZ staunt, wie Gila Lustiger in ihrem Krimi "Die Schuld der anderen" den Balanceakt zwischen sozialkritischer Doku und Reißer meistert. Und die Zeit trägt von César Airas Novelle "Wie ich Nonne wurde" ein fiktionales Schleudertrauma davon.

Der Sprache alle Selbstverständlichkeiten austreiben

12.05.2015. Beglückt verliert sich die NZZ in Friedrich Achleitners "wortgesindel" und stößt dort auf heillose Blödelei wie auf Erkenntnis. Ansonsten wird zurückgeblickt: Die FAZ feiert Rudyard Kiplings optimistischen Roman "Kim". Von Adam Tooze lässt sie sich in "Sintflut" erzählen, wie mit dem Ersten Weltkrieg die alte Ordnung hinweggespült wurde. Wie schön und prächtig diese doch war, liest die SZ noch einmal in Miklos Banffys Siebenbürgen-Trilogie nach, deren dritter Band "In Stücke gerissen" jetzt erschienen ist.

Blamage des Lebens

11.05.2015. Montags möchte die Literaturkritik lieber nicht mehr. Immerhin liest die FR Jan Brandts lakonische Literaturbetriebssatire "Tod in Turin", findet sie aber überhaupt nicht komisch, sondern todtraurig. Die FAZ verabreicht sich mit dem Jahrbuch "Ordo" die Mindestdosis Ordoliberalismus.

Das Gift der Träume

09.05.2015. Die Welt erlebt mit dem Debattenband "Technologischer Totalitarismus" noch einmal Frank Schirrmachers katastrophisches Sensorium. Als Dokufictionthrilleressayroman feiert sie Merle Krögers Mittelmeer-Roman "Havarie". Die SZ lauscht Michael Degens Nachtgespräch mit dem "traurigen Prinzen" Oskar Werner. Die FAZ streift mit Clemens Wimmers "Lustwald, Beet und Rosenhügel" durch die Geschichte der Gartenkultur. Die taz kapituliert vor Stefano D'Arrigos Großwerk "Horcynus Orca".

Bergsteiger aus Verzweiflung

08.05.2015. So karg und schön wie die piemontesische Bergwelt findet die SZ Davide Longos Roman "Der Fall Bramard". Die FR bewundert die Präzision von Lydia Davis' Miniaturen "Kanns nicht und wills nicht".  Und die FAZ durchlebt mit Daniil Granins Roman "Mein Leutnant" noch einmal den Zweiten Weltkriegs und die Belagerung Leningrads.

In glückliche, weit entfernte Sphären entrückt

07.05.2015. Als wunderbares Mittel gegen die Gemeinheiten des Lebens feiert die NZZ den Band "Entweder bin ich unsterblich" der italienischen Dichterin Anna Maria Carpi. Die SZ staunt, wie Anthony Phelps seine Liebe zu Haiti und Baudelaire in seinem Roman "Der Zwang des Unvollendeten" verbindet. Die Zeit möchte lieber nicht mit Herfried Münklers "Macht in der Mitte" Europa nur noch geostrategisch denken. Von Carol O'Connells Krimi "Kreidemädchen" ist sie dagegen vollauf begeistert.

Auf Papier gedrehter Film

06.05.2015. Die FR ist menschlich und literarisch sehr berührt, wenn Barbara Honigmann vom Schreibtisch-Balkon aus die Chronik ihrer Straße in Straßburg schreibt. Die SZ lässt sich von Michael Casey und Paul Vigna das Rätsel der Bitcoins erklären. Als große Wiederentdeckung feiert die FAZ Heinz Reins Roman "Finale Berlin" über die letzten Kriegstage. Die NZZ lernt bei Florian Huber, wie die Deutschen am Ende Opfer ihrer selbst wurden.

So viel Innerlichkeit in so viel Abgrund

05.05.2015. Wer Andreas Doraus Erinnerungen "Ärger mit der Unsterblichkeit" nicht komisch findet, findet gar nichts komisch, glaubt die taz. Köstlich amüsiert hat sich auch die FAZ mit den satirischen und tragikomischen Erzählungen Fjodor Dostojewskis. Die FR liest das Polarreisetagebuch des jungen Arthur Conan Doyle. Und die NZZ schwelgt in den Reflexionen, Traumaufzeichnungen und Reiseeindrücken von Philippe Jaccottet.

Schwierig? Ja. Verrückt? Bestimmt. Lesenswert? Unbedingt!

04.05.2015. Als fulminante Kulturgeschichte und eindrucksvolle literarische Lektion preist die SZ Mark Thompsons Biografie über Danilo Kiš. Die FR liest fasziniert Marc-Antoine Mathieus experimentellen Comic "Die Verschiebung". Die FAZ empfiehlt Kinderbücher, darunter eine Neuauflage von Annie M. G. Schmidts Klassiker "Pluck mit dem Kranwagen" und Chris Haughtons preisverdächtig vielschichtiges Bilderbuch "Pssst, wir haben einen Vogel".