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Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Archiv: Bücherschau

Buddenbrooks der Bronzezeit

28.08.2015. Die FAZ fragt mit der ägyptisch-amerikanischen Autorin Mona Eltahawy: "Warum hasst ihr uns so?". Sie lässt sich von "Überwältigenden Blüten" überwältigen. Und sie begibt sich an den Ursprung der Globalisierung ins Jahr 1177 - und zwar vor Christus. Die SZ entlastet die üblichen Verdächtigen in der Frage, wer Goethes Erotica zensierte. Die FR lernt mit Günter Grass Neues "Vonne Endlichkait".

Liebe in Zeiten postpsychologischer Neurophysiologie

27.08.2015. Die SZ lässt sich von Rüdiger Safranski erklären, was Zeit mit uns macht und was wir mit ihr machen. Die FR liest mit Marilynne Robinsons "Lila" den wundersam zarten Roman einer gläubigen Protestantin. Die FAZ empfiehlt nachdrücklich Jenny Erpenbecks Tatsachenroman "Gehen, ging, gegangen" über die Flüchtlinge auf dem Oranienburger Platz. Die Zeit fährt Tandem mit Clemens Setz.

Ich liebe die momentane Verstrickung

26.08.2015. Bewegt liest die FAZ Maria Matios' wunderbaren Roman "Mitternachtsblüte", der vom Leben in der untergegangegen Bukowina erzählt. Die NZZ tanzt mit Tom Schulz' den luftig flinken Libellentanz. Auch Jon Mathieus Geschichte des Alpenraums kann sie sehr empfehlen. Als Literatur vom Feinsten preist die taz Clara Pauls Sammlung von Sekundenstories "Überrraschung!".

Narrative Überraschungstaktik

25.08.2015. Die FAZ jubelt vor Freude über Christine Wunnickes schönen Roman "Der Fuchs und Dr. Shimamura": Er erzählt von einem jungen japanischen Arzt, der in Paris unter die Schalatane gerät. Auch Tom Hollands Geschichte der Römischen Republik "Rubikon" hat sie verschlungen. Die NZZ rühmt noch einmal E.L. Doctorow. Die SZ feiert fröhlich Luise Boeges Vampir-Roman "Kaspers Freundin". Und die taz fliegt mit Fazal Sheik über den Negev.

Ein böser Ort

24.08.2015. Bewegt und begeistert liest die FR Wolfgang Pensolds "Geschichte des Fotojournalismus". Die SZ geht mit Henning Ahrens' auf eine Albtraumreise durch Dunkeldeutschland. Traurig auch die unfreien Frauenleben in Gertraud Klemms Roman "Aberland".

Zirkel von Olympiern

22.08.2015. Großartige Ausbeute heute: Geradezu umgehauen ist die SZ von Serhij Zhadans Erzählungen "Mesopotamien" und huldigt dem ukrainischen Autor als Rimbaud von Charkiw. Die Welt liest erschüttert Liliana Corobcas unerbittlich moldawische Erzählung "Der erste Horizont meines Lebens". Die NZZ jubelt über Tomas Espedals "mit existenzialistischer Dringlichkeit" geschriebenes Daseinsbrevier "Wider die Kunst". Die FAZ empfiehlt Katharina Hackers Roman "Skip". Und die taz wagt sich mit Paul-Philipp Hanske und Benedikt Sarreiter auf die andere Seite.

Differenzen nachdenkend auszuhalten

21.08.2015. In der FAZ ist Wolfgang Huber traurig, dass Navid Kermani nur über die katholische Kunst "ungläubig staunen" kann. Außerdem blättert die FAZ fasziniert durch die Kriegsreportagen von Martha Gellhorn, Lee Miller und Margaret Bourke-White. Die SZ stellt einige Kinderbücher vor und vertieft sich in Klaus Heinrichs Vorlesungen über Schinkel und Speer.

Auf leuchtende Weise asketisch

20.08.2015. Die FAZ versenkt sich in Ilija Trojanows neuen Roman über "Macht und Widerstand" im kommunistischen Bulgarien. Außerdem empfiehlt sie einen Band mit Kurzprosa des sibirischen Autors Wiktor Iwaniv. Die FR lernt in Katharina Hackers Roman "Skip" das Unglück kennen. Die NZZ begibt sich mit Giuliano Musios "Scheinwerfen" in die Welt einer parapsychologisch begabten Familie. Die Zeit steckt mit Patrick Modianos Roman "Damit du dich im Viertel nicht verirrst" erneut und gerne die Grenzen der Erinnerung ab.

Pierrot, Mimile und Antoine

19.08.2015. Blauweißrote Bücherschau: Ätzende Wohlstandssenioren, Anarchisten und späte Eifersucht in der französischen Provinz - die FR feiert "Die alten Knacker" als klügsten Comic des Jahres. Die NZZ lernt von Munro Price, warum Napoleon unterging. Die FAZ begibt sich mit Louis Calafertes "Requiem für die Schuldlosen" in das Armenghetto von Lyon.

Handfeste Unübersichtlichkeit

18.08.2015. Mark Lilla treibt der NZZ die Schamesröte ins Gesicht, wenn er in seinen Porträts europäischer Meisterdenker die riesige Kluft zwischen intellektueller und moralischer Potenz aufzeigt. Gebannt folgt die SZ Evan Osnos', der ihr in "Große Ambitionen" die ganze Vielfältigkeit Chinas offenbart. Die taz leistet mit Kölns linker Szene "emanzipatorische Gegenwartsbewältigung". Und die FR begibt sich mit Dror Mishanis "Die Möglichkeit eines Verbrechens" in die kleine graue Hölle einer normalen Familie.

Zeit für einen Radikalen

17.08.2015. Die SZ feiert Pierre Guyotats nach Jahrzehnten endlich ins Deutsche übersetzen Roman "Eden Eden Eden" und mit ihm die große französische Tradition der Überschreitung. Sehr instruktiv findet die FR Volker Perthes' Blick auf "Das Ende des Nahen Ostens, wie wir ihn kennen". Die FAZ hat große Freude an Mo Willems' raffiniertem "Buch über uns", in dem auch ein schlaues Schwein und ein melancholischer Elefant auftreten.

Kleine kreative Sprengsätze

15.08.2015. Die Welt bejubelt Hennings Ahrens' Roman "Glantz und Gloria", der ihr eines offenbart: Wenn es um die deutsche Provinz geht, kann es gar nicht irrwitzig genug werden. Als Klassiker aus dem Nichts kanonisiert sie unverzüglich Michail Osrogins Roman "Eine Straße in Moskau" von 1928. Die NZZ rühmt Alain Claude Sulzers Roman "Postscriptum" als große Tragödie des Verschwindens. Lesefreude bereiten ihr auch Xaver Bayers "Geheimnisvolles Knistern aus dem Zauberreich". Und gegen intellektuelle Regression empfiehlt die taz Blaise Pascal.

Blasphemische Revue mit betenden Hunden

14.08.2015. Die FAZ bereitet sich schon mal mit Fritz Schulzes "Kleiner Geschichte Indonesiens" auf die Buchmesse vor. Die taz lernt von Tilman Baumgärtels "Schleifen", wie der Loop in die Popkultur kam. Die SZ lernt Peter Hoeg als Unterhaltungsautor schätzen und frohlockt über den Anarchismus in Hugo Balls "Tenderenda der Phantast".

Ohne Mann und ohne Biologie

13.08.2015. Mit "Der erste fiese Typ" lernt die Zeit eine ganz neue Härte bei Mirandy July kennen, die sie bisher als "Königin der durchtriebenen Weichheit" verehrte. Jochen Missfeldts "Wiedergänger" lässt sie sich als Liebeserklärung an Sylt gefallen. Die taz verlässt auch mit dem "Ende des Donjon" nicht das aberwitzig komplexe Comic-Labyrinth von Mazan, Joann Sfar und Lewis Trondheim. Frohlockend liest die SZ Gary Shteyngarts Lebensgeschichte "Kleiner Versager". Die FAZ versinkt in Guy de Maupassants "Ein Leben".

Zustände der Unschärfe

12.08.2015. Die FR lauscht mit einem Glas Wein in der Hand Nino Vetri Geschichten aus Palermo, wo "Mamas wunderbares Herz" schlägt. Die FAZ lässt sich von Karl Sigmund erzählen, wie der Wiener Kreis die metaphysische Welt aus den Angeln hob. Die SZ liest zwei neue Geschichten Roms. Und die NZZ reist mit Amelie Nothomb nach Japan und lernt dort, "Eine heitere Wehmut" zu genießen.