Ziemnowit Szczerek

Mordor kommt und frisst uns auf

Roman
Cover: Mordor kommt und frisst uns auf
Voland und Quist Verlag, Dresden und Leipzig 2017
ISBN 9783863911720
Gebunden, 240 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Aus dem Polnischen von Thomas Weiler. "Anstelle von Benzedrin hatten wir Vigor-Balsam. Anstelle des ländlichen Amerikas und des Mexikos der Fünfziger hatten wir die Ukraine. Aber es ging um dasselbe. Wir schnappten uns die Rucksäcke und waren on the road." Ein Gonzo-Roman über Backpacker auf der Suche nach Hardcore und Abenteuer im "Wilden Osten".

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 26.04.2017

Ziemowit Szczerek räumt in seinem Roman ganz nebenher mit so einigen Klischees über Europas Osten auf, freut sich Rezensent Jens Bisky, und nicht nur das! "Mordor kommt und frisst uns auf" ist für Bisky darüber hinaus sowohl literarisch als auch intellektuell ein Vergnügen. Szczereks fiktive Reisereportage ist in erster Linie eine herrliche Satire auf das Genre, ein Spiel mit Klischees, Autoriäten und Konventionen, lesen wir, aber es ist auch eine "geheime Geschichte der Slawen". In dieser Kombination zeigt sie dem Leser, wie man "ohne Kopfschmerzen" all die kräftezehrenden Identitätsdebatten übersteht, schließt der begeisterte Rezensent, nicht ohne vorher auch ein paar lobende Worte zur hervorragenden Übersetzung Thomas Weilers zu verlieren.
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de

Themengebiete