Yasmina Reza

Glücklich die Glücklichen

4 CDs
Cover: Glücklich die Glücklichen
Hörbuch Hamburg, Hamburg 2014
ISBN 9783899038934
CD, 19,99 EUR

Klappentext

4 CDs mit 400 Minuten Laufzeit. Gelesen von Matthias Brandt, Wolfram Koch, Eva Mattes, Birgit Minichmayr und anderen. Ein Ehepaar im Supermarkt, Robert und Odile. Ihr an sich lächerlicher Streit an der Käsetheke eskaliert, die Nerven liegen blank, weil es hier um viel mehr als um die Wahl des richtigen Käses geht. Odile, Mutter zweier Kinder, wird sich schon bald einen Liebhaber nehmen, der sie dann seinerseits betrügt. Yasmina Reza beschreibt Paare, Einzelgänger und Familien in unverschämt komischen Alltagsszenen. Inmitten von gesellschaftlichem Ansehen und beruflichen Erfolgen werden ihre Träume vom Alltag zerrieben. Doch aufgeben? Niemals!

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.05.2014

Yasmina Reza ist eine der besten Erzählerinnen des ewig totgesagten modernen Bürgertums, findet Alexander Cammann. Gerade ist ihr Roman "Glücklich die Glückliche" in einer hochkarätig besetzten Hörbuchfassung erschienen - und sollte noch irgendwer Zweifel am Überleben der Bürgerlichen hegen, er führe sich diese "herrlichen Miniaturen des alltäglichen Unglücks" zu Gemüte, meint der Rezensent. In achtzehn kurzen Episoden, etwa über eine Diskussion an der Käsetheke oder den SMS-Stellungskrieg, den eine erfolgreiche Schauspielerin mit einem Mann ausficht, entlarvt Reza "die Vergeblichkeit der Glückssuche", erklärt Cammann.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.03.2014

Rezensent Florian Welle kann allen Hörbuch-Freunden diese Fassung von Yasmina Rezas Roman "Glücklich die Glücklichen" nur dringend empfehlen. Denn gleich achtzehn namhafte Schauspieler - etwa Matthias Brandt, Nina Petri oder Hanns Zischler - lesen hier Rezas neuen Roman, in dem sie einmal mehr beweist, wie kunstvoll sie die Eskalation von Konflikten schildern kann, meint der Kritiker, der allerdings nicht jedes Kapitel gleichsam logisch herbeigeführt findet. Auch nicht mit jedem der Sprecher ist Welle zufrieden: Während er etwa Birgit Minichmayr für ihre tough-verletzliche Lesung der Loula Moreno lobt, erscheint ihr Eva Mattes' Interpretation der Marguerite Blot ein wenig zu "fad". Nichtsdestotrotz erlebt der Rezensent hier 300 Minuten absoluten Hörgenuss.
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