Von der Arbeit des Historikers

Ein Wörterbuch zu Theorie und Praxis der Geschichtswissenschaft
Cover: Von der Arbeit des Historikers
Transcript Verlag, Bielefeld 2010
ISBN 9783837615470
Gebunden, 240 Seiten, 23,90 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Anna Kwaschik und Mario Wimmer. Wie arbeiten Historiker? Dieses Nachschlagewerk nähert sich der Handwerkskunst des Historikers nicht über ihre meisterlichen Ergebnisse in Form von gelehrten Büchern, sondern über den Umweg der alltäglichen Arbeit in den Werkstätten der Zunft. Europäische und amerikanische Historiker beschreiben ihre Werkzeuge und Arbeitsweisen: von den materiellen Voraussetzungen der Arbeit über die Eigenheiten des wissenschaftlichen Betriebs bis hin zur kritischen Sichtung des Methodenarsenals. Mit Beiträgen von Stefan Berger, Klaus-Michael Bogdal, Enrico Castelli Gattinara, Christiane Coester, Christoph Conrad, Natalie Zemon Davis, Astrid M. Eckert, Josef Ehmer, Michael G. Esch, Jean-Louis Fabiani, Christian Fleck, Etienne Francois, Heide Gerstenberger, Lionel Gossman, Francois Hartog, John L. Harvey, Anselm Haverkamp, Bernhard Jussen, Rudolf Kania, Anne Kwaschik, Marie-Claire Lavabre, Jörn Leonhard, Alf Lüdtke, Massimo Mastrogregori, Hans Medick, Pierre-Michel Menger, Daniel Morat, Bertrand Müller, Michael Pammer, Hans-Jörg Rheinberger, Mechtild Rössler, Karl Heinz Roth, Philipp Sarasin, Reinhard Sieder, Jakob Tanner, Barbara Vinken, Thomas Welskopp, Michael Wildt und Frieder Otto Wolf.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.2010

Überwiegend unzufrieden zeigt sich Uwe Walter mit diesem Buch, dem er zudem Etikettenschwindel vorwirft. Ein solides Lexikon oder nützliches Handbuch, wie es der Buchumschlag suggeriert, hat man hier nämlich nicht zur Verfügung, moniert der Rezensent. Immerhin als bemerkenswert "ehrlich" empfindet er die Selbstdarstellung dieses Zweiges der Geschichtswissenschaft, aber vom solipsistischen Habitus und der unnötigen Begriffsverrätselung einiger Beiträge ist er eher abgeschreckt. Auch die ungebremste Lust an Metaphern, die Beiträge zu Lemmata wie "Tunnelblick" grundieren, sorgt nicht für Kritikerfreude. Und so haben nur wenige Artikel ihn durch die Verbindung von Information und interessanter Perspektive überzeugt, so die Beiträge "Archivar", "Erinnerungsorte" oder "Kunst". Insgesamt aber greift er dann doch lieber wieder zu einschlägigen Handbüchern wenn es um die Geschichtswissenschaft geht.
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