Vom Fels zum Meer

Preußen und Südwestdeutschland
Cover: Vom Fels zum Meer
Silberburg Verlag, Tübingen 2002
ISBN 9783874075343
Broschiert, 320 Seiten, 9,90 EUR

Klappentext

Herausgegeben vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Preußen war für den Südwesten von großer Bedeutung, nicht nur weil Hohenzollern in den 1850er-Jahren preußisch wurde, sondern ebenso als Vorbild wie als Feindbild und alles erdrückender Bundesstaat. Welche Rolle spielte Preußen in Südwestdeutschland - als Befreier Schubarts aus dem Kerker, als Unterdrücker der Revolution von 1848, als Gegner liberaler Reformen und als Inkarnation des deutschen Militarismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Mit Beiträgen von Otto Becker, Hartmut Dorgerloh, Karl Gass, Gabriele Haug-Moritz, Hans-Jürgen Kremer, Ulrich Maier, Friedemann Schmoll, Wilfried Schöntag, Volker Trugenberger, Kurt Wernicke und Beat Wyss.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2003

Von Alfred Behr erfahren wir, dass für die Autoren dieses Bandes Preußen "weder Schreckgespenst noch Vorbild" sei, "sondern nur noch ein historisches Phänomen". Preußen sei also Geschichte, schreibt der Rezensent, dieses Buch zeige aber, "dass sie lesenswert ist." Wie man der Rezension weiter entnehmen kann, scheint die hier behandelte Geschichte der Hohenzollern unter Preußenherrschaft außerdem zu zeigen, dass unter preußischer Fremdherrschaft noch eine Menge regionaler Eigensinn möglich war.
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