Steve Earle

I'll Never get Out of This World Alive

Roman
Cover: I'll Never get Out of This World Alive
Karl Blessing Verlag, München 2011
ISBN 9783896674630
Gebunden, 384 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Gunnar Kwisinksi. Doc war einmal ein erfolgreicher Arzt, jetzt schlägt er sich ohne Zulassung in San Antonio, Texas, mit illegalen Abtreibungen durch. Seit sein enger Freund und berühmtester Patient Hank Williams, der größte Countrymusiker aller Zeiten, mit einer Mischung aus Alkohol und Morphium im Blut auf dem Rücksitz seines Cadillacs aus dem Leben glitt, plagen Doc schwere Schuldgefühle und ein hartnäckiger Begleiter: Hanks zänkischer und ruheloser Geist, der ständig seine ungeteilte Aufmerksamkeit fordert.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.11.2011

Ein Buch für Fans des drogengeschwängerten Country-Sounds hat Jonathan Fischer anzubieten. Was der Singer-Songwriter Steve Earle anhand eigener Erfahrungen und ein bisschen entlang der Geschichte von Hank Williams zur Sozialreportage, äh Roman, zusammenschustert, zeugt für Fischer sowohl von einer Ahnung surrealer Welten, als auch von Empathie mit den Leidenden des Entzugs. Allerdings bleiben die Figuren laut Fischer dennoch eher holzschnittartig. Bei allen vom Autor gut gemischten Farben der Depression und dem Kitsch mexikanischer Heiligenkulte erkennt Fischer immerhin auch einen moralischen Appell: gegen die Hierarchie der Kirche und für die Menschenfreundlichkeit der Halbwelt.
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