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Stephan Weichert (Hg.), Christian Zabel (Hg.)

Die Alpha-Journalisten 2.0.

Deutschlands neue Wortführer im Porträt
Cover: Die Alpha-Journalisten 2.0.
Herbert von Halem Verlag, 2009
ISBN 9783938258927
Paperback, 285 Seiten, 19,80 EUR

Klappentext

Die "next Generation" des Journalismus arbeitet vor allem als Web-Kolumnist, Blogger und Online-Chef - und erst nebenher als Blattmacher, Buchautor oder TV-Moderator. Die neuen Leitwölfe begleiten und gestalten schon heute den fundamentalen Wandel zu einer neuen Journalismuskultur, die zunehmend von kommerziellem Konkurrenzkampf, 24-Stunden-Nachrichten und dem Zeitdruck zahlloser Internetangebote gekennzeichnet ist. Wer aber sind die Menschen, die den Journalismus in die digitale Zukunft führen wollen? Welche publizistischen Vorbilder haben sie, welche Feindbilder? Wo sehen sie neue Themenschwerpunkte?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 21.08.2009

Wenn wir Harald Kellers Besprechung richtig verstehen, findet er diesen Band über bloggende Journalisten nützlich und informativ, aber auch problematisch, hochtrabend, "larifari" und unfreiwillig komisch.  Die Autoren Stephan Weichert und Christian Zabel widmen sich den von  ihnen so titulierten "Alpha-Journalisten" (und meinen damit  wahrscheinlich dasselbe wie andere mit den berühmten "Alpha-Blogger", aber darüber sagt Keller nichts). Unklar bleibt dem Rezensenten im  ganzen Band die Abgrenzung zwischen Bloggern und Journalisten. Er lobt  aber "ausführliche Quellenangaben", mit denen "Anknüpfungspunkte für  die weiterführende Beschäftigung gegeben" sind, mäkelt an der Auswahl  der porträtierten Personen herum und verteilt einige beleidigte Seitenhiebe gegen den Perlentaucher, die taz oder den Blogger und  Journalisten Stefan Niggemeier. So lebe letzterer etwa vor allem von den Beiträgen seiner Leser, oder der Perlentaucher vom Sammeln von "Querverweisen", wie Keller behauptet.