Sprachen der Philosophie

Symposium für Friedrich Wilhelm Korff
Matthes und Seitz, München 2001
ISBN 9783882212877
Gebunden, 301 Seiten, 34,77 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Hans Lenk und Bern Thum.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.02.2002

Einen Schlag ins Wasser stellt die von Hans Lenk und Bernd Thum herausgegebene Festschrift "Sprachen der Philosophie" nach Meinung des Rezensenten Wolfram Eilenberger dar. Das Multitalent Friedrich Wilhelm Korff, der hauptberuflich Professor für Philosophie ist und sich darüber hinaus als Erzähler, Motorenentwickler, Sachbuchautor und Pionier der Ultraleichtfliegerei einen Namen gemacht hat, soll mit dieser Festschrift anlässlich seines 60. Geburtstages geehrt werden. Die Idee, eine Vielzahl von namhaften Künstlern und Autoren, darunter Baselitz, Bataille, Marquard, Ueding, Nike Wagner, in einem Band zu vereinen, findet der Rezensent zwar prinzipiell "anregend". In diesem Fall scheitert die Ausführung jedoch kläglich: ein "einender Themenschwerpunkt" fehle, die mehr als 40 Artikel ließen keinen "verständigen Bezug" aufeinander erkennen, beim Leser entstehe der Eindruck einer "faden Beliebigkeit", moniert der Rezensent. Auch "vereinzelte gelungene" Beiträge können nach Eilenbergers Ansicht dieses Manko nicht wettmachen. Das "Ideal der ideenspendenden Formenvielfalt, das hier mit spürbarem Originalitätsdruck gefeiert werden sollte", urteilt der Rezensent unzufrieden, "verbleibt deshalb in weiter Ferne".
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.09.2001

Als eher untypischer Philosophieprofessor wird Friedrich Wilhelm Korff in dieser Festschrift kenntlich, meint der Rezensent (Kürzel upj.). Hans Lenk, Laudator und Herausgeber, bezeichnet ihn als "fliegenden Philosophen", zitiert wird ein fröhlicher Reim vom Kollegen Odo Marquard. Der Verfasser dieser kurzen Notiz betont, dass es nach den ersten 20 Seiten dann doch etwas standesgemäßer zugeht, besonders des Geehrten Aufsatz über "Platons Sprache der Musik" hat ihm offensichtlich ausgesprochen gut gefallen. Das Buch erspart einem zudem, schließt der Kritiker überschwänglich, "die neuesten Auslassungen der Ethiker".