Sasha Grey

The Juliette Society

Roman
Cover: The Juliette Society
Heyne Verlag, München 2013
ISBN 9783453268869
Gebunden, 320 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Carolin Müller. Die Filmstudentin Catherine hat ein Geheimnis: einen lang gehegten Traum, der Ursprung aller ihrer sexuellen Fantasien ist. Einen Traum voller Begierden, für die sie sich schämt und die ihr peinlich sind. Und diese Träume werden immer lebendiger, sind erfüllt von wildem, orgiastischem Sex und halten schließlich Einzug in ihren Alltag. Eines Abends trifft sie in einem Club auf einen Mann, der sie in eine fremde Welt entführt. Und bald tritt sie der exklusiven Juliette Society bei, einer Geheimgesellschaft , in der sie ihre tiefsten und dunkelsten Fantasien auslebt. Doch wer dieser Welt beitritt, für den gibt es kein Zurück mehr.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 30.01.2014

Klar den Mainstream im Blick hat dieser Roman laut Ulf Schleth, der in seiner Besprechung von Sasha Greys "Die Juliette Society" den naheligenden Vergleich zu "Shades of Grey" zieht. Anders als der Bestseller aber überzeugt das Buch Schleth mit seiner Attacke auf sexuelle Tabus immerhin teilweise. Mit Rollenklischees jedenfalls wird er hier viel weniger konfrontiert. Ob das Buch zur sexuellen Selbstfindung taugt, möchte der Rezensent allerdings bezweifeln. Zu gefühlsarm scheint ihm, was die Pornodarstellerin Grey über die Flucht ihrer Protagonistinnen aus der Monogamie erzählt. Stilistisch ist ihm der Text nicht der Rede wert. Doch mit seinen Bezügen zu Buñuels "Belle de Jour" und weiteren Texten findet er ihn unterhaltsam genug.