Rainer Wieczorek

Der Intendant kommt

Künstlernovelle
Cover: Der Intendant kommt
Dittrich Verlag, Berlin 2011
ISBN 9783937717654
Gebunden, 134 Seiten, 16,80 EUR

Klappentext

Wieder hat sich ein Protagonist im Raum der Kunst gegen die Außenwelt verschanzt. Wieder beschreibt der Autor mit feiner Ironie, wie mit großem Ernst die "Weltentfremdung" eines Werkes betrieben wird; wie jemand versucht, die Kunst aus den Grenzen der Nützlichkeit, ja der Wahrnehmbarkeit selbst zu befreien. Ging es in "Zweite Stimme" um die Bildende Kunst und das im wahrsten Sinne nebulöse Werk eines "Spaziergangswissenschaftlers" und in der "Tuba-Novelle" um einen Essay, der durch sein Nicht-Entstehen seinem Sujet am nächsten kommt, so steht im Zentrum dieser Novelle das Theaterstück ohne Publikum.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 03.08.2011

Wer wieder einmal so richtig glücklich sein möchte, dem empfiehlt Rezensent Jochen Schimmang keine Gondelfahrt in Venedig, keinen Trip nach Hawaii, sondern die Lektüre einer, ach was, aller drei Künstlernovellen von Rainer Wieczorek. Luftig seien sie, witzig im Geiste Becketts und welthaltig auch noch, lockt uns Schimmang. Die letzte der drei (erstmals 2005 veröffentlicht, nun überarbeitet) dreht sich laut Rezensent um einen Stückeschreiber, einen Spezi für reduzierte Nachtstücke, Hörspiele fast, und seinen intimsten Kenner, einen Nachtportier. Elitär, avantgardistisch ist das ganz und gar nicht, beruhigt uns Schimmang, bezaubernd und tiefgründig schon.
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