Pop Art

U.S./U.K. Connections, 1956-1966
Cover: Pop Art
Hatje Cantz Verlag, Osfildern 2001
ISBN 9783775710237
Kartoniert, 262 Seiten, 39,88 EUR

Klappentext

Herausgegeben von The Menil Collection, Houston, Texas. Auf Englisch: Vorwort von Ned Rifkin, Einleitung von David E. Brauer, Jim Edwards, Texte von David Brauer, Jim Edwards, Christopher Finch, Walter Hopps. Mit 249 Abbildungen, davon 75 farbig. Die vorliegende Publikation untersucht, wie im Dialog zwischen britischen und amerikanischen Künstlern in den fünfziger und sechziger Jahren die Pop Art entstand. Sie dokumentiert ihre komplexe Entstehungsgeschichte in London sowie später in New York und Los Angeles und konzentriert sich dabei auf die Entwicklung der "reinen" Charakteristika der Pop Art wie etwa hart umrissene Bilder, die Verwendung fotografischer Medien und der Einsatz von Drucktechniken. Neben den inhaltlichen und formalen Beziehungen zwischen amerikanischen und britischen Künstlern wird auch der Austausch zwischen der Ost- und Westküste der USA genauer betrachtet.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 24.03.2001

Endlich ist jemand auf den Gedanken gekommen, PopArt in den USA und in Großbritannien zu vergleichen, freut sich Ulf Erdmann Ziegler. Bis zum 13. Mai ist in Houston eine Ausstellung darüber zu sehen. Leider die einzige Station, bedauert der Rezensent. Aber es gibt ja den englischsprachigen Katalog. "Ein Glücksfall", meint Ziegler, denn er findet ihn ansehnlich. Vieles kann man hier über die amerikanischen Beatniks und die britischen Intellektuellen erfahren, über die drei Zentren dieser Kunstform in London, New York und Los Angeles, über bekannte und unbekannte Künstler der "consumer culture", informiert der Rezensent. Und dabei gibt es eine ganze Reihe von Unterschieden zwischen der britischen und der US-amerikanischen Szene. Eines aber war beiden gemeinsam: Sie haben eine "altertümliche und verhärtete Konsumkultur zu Grabe getragen" und damit einer hedonistischen Linken den Weg bereitet, resümiert Ziegler. Die Briten mit klaren Gedanken, die Amis mit klaren Bildern.
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