Phaidon Design Classics

999 Objects Chosen in Consultation With Wide Range of International Design-World Insiders
Cover: Phaidon Design Classics
Phaidon Verlag, Berlin 2006
ISBN 9780714843995
Gebunden, 2850 Seiten, 150,00 EUR

Klappentext

3 Bände. Aeroplanes, Ashtrays, Bicycles, Boats, Bottles, Briefcases, Buses, Cars, Chairs, Calculators, Calendars, Cameras, Clocks, Computers, Desks, Door Handles, Flatware, Glassware, Helicopters, Lighting, Motorcycles, Pens, Pencils, Pots, Radios, Record Players, Scissors, Sewing Machines, Shelves, Sofas, Sports Equipment, Storage, Telephones, Toys, Trains, Typewriters, Utensils, Watches, Whistles, etc etc etc.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.07.2006

Rezensent Gerhard Matzig ist begeistert von den 999 "Phaidon Design Classics", all den Alltagsgegenständen, die nicht nur funktional, sondern vor allem schön anzusehen sind. Besonders verzückt ist er vom Stapelgeschirr TC 100, das Designer Hans Roericht vor vierzig Jahren für seine Diplomarbeit entworfen hat. Dieses Geschirr erfülle zwar seine Funktion, stapelbar und damit raumsparend zu sein, aber darüber hinaus sehe es auch einfach besonders gut aus. So wolle man von ihm "nicht nur essen, sondern speisen". Neben dem TC-100-Set werden noch 998 weitere Design Classics versammelt und kurz charakterisiert. Für den eingenommenen Rezensenten wirkt das dreibändige Werk wie eine einzige "große, spannende Erzählung".
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.06.2006

Fast hätte sich der Rezensent verhoben an diesem dreibändigen Schwergewicht. Als er es aufschlägt aber: Reine Freude! Thomas Wagner taucht ein in den "Design-Diskurs" und entdeckt, dass auch Gebrauchswerkzeuge schön sein wollen. Geführt von der chronologischen Ordnung der Bände folgt sein Blick genießerisch der Fülle der auf Fotos und Zeichnungen dargebotenen Dinge (Odol-Flasche, Gemüseschäler, Head-Ski ...) und der "nie langweiligen" grafischen Gesamtdarstellung, die Werbung, Verpackung und Konstruktion berücksichtigt. Schwergewichtig findet Wagner diese Publikation auch von ihrem inhaltlichen Anspruch her: Weniger was für leicht zu ködernde Design-Freaks, meint er, vielmehr ein "kulturhistorisches Kompendium", das nicht versandhausmäßig die guten alten Dinge preist, sondern Zusammenhänge schafft.